Wie ist das Leben in einer Demenz-WG? Journalistin Chantal Louis erzählt auf humorvolle Weise von ihrer Großmutter Edeltraut Karczewski, die mit 83 Jahren von der ernüchternden Station Altersheim in eine Demenz-WG zieht und ihre letzten Jahre seitdem viel besser genießen kann.  

„Nur mit dem Herzen sieht man gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Haben Sie auch direkt an dieses Zitat gedacht, als Sie vom „kleinen Prinzen“ lasen? Wohl kaum ein anderer Satz ist mit dem Klassiker von Antoine de Saint-Exupéry so eng verbunden wie dieser. Bastian Pastewka (Sprecher) und Thomas Pigor (Übersetzer) wandeln das berühmte Zitat allerdings etwas ab: „Kuck mit dem Herzen!“, heißt es in ihrem neuen Hörbuch.

Mit einem Romanauszug aus „Es bringen“ gewann Verena Güntner 2013 im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs den Kelag-Preis. In ihrem Debütroman stürzt das Kartenhaus des 16-Jährigen Luis unaufhaltsam zusammen.

Für ihren ersten Roman „Aloma“ erhielt Mercè Rodoreda den Crexells-Preis. Die katalanische Autorin lebte von 1908 bis 1983. Zu ihren Werken zählen die Kurzgeschichtensammlung „Vinti-i-dos contes“, „Auf der Placa del Diamant“, „Der zerbrochene Spiegel“ und „Der Tod und der Frühling“. 1998 wurde der Mercè-Rodoreda-Literaturpreis für Kurzgeschichten und Erzählungen in ihrem Gedenken erschaffen.

Wie verändert sich das Leben mit einem behinderten Kind? Autor Sebastian Willing erzählt aus dem bewegten Leben mit seiner Tochter Bea. Zweifel, Hoffnung und Glück liegen dicht beieinander.

Was, wenn einem plötzlich ein Außerirdischer gegenüber steht? Das eigene Verhalten könnte eine Frage der Weltrettung bedeuten. Autor Tom Kausz nimmt die erste mögliche Begegnung eines Menschen mit einem Alien und umgekehrt, eines Alien mit einem Menschen auf humorvolle Weise aufs Korn. Nichts ist unmöglich, schon gar nicht das Zusammentreffen mit einem Alien. Ist der Mensch darauf vorbereitet? Wie steht es mit Fitness, Kommunikationsfähigkeiten, mit dem Verhalten in einer Problemsituation? Das Märchen vom gewalttätigen, bösen Alien muss nicht stimmen. Vielleicht ist er auf friedlicher Mission, Erkundungstour und alles hängt davon ab, was für einen Eindruck der Mensch hinterlässt.

Das Autorenduo Carlo Fruttero und Franco Lucentini ist für seine hintergründigen Romane und Kriminalromane über die italienische Gesellschaft in den 70er und 90er Jahren und für ihre Satiren, Glossen und Parodien bekannt. Ihre Werke „Die Sonntagsfrau“, und „Wie weit ist die Nacht“ (Verschwörung im Dunkeln) wurden mit Marcello Mastroianni als Hauptdarsteller verfilmt. In „Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz“ dreht sich alles um einen geheimnisumwitterten Reiseleiter, der mehr verbirgt als er Preis gibt.

„Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord“ stammt aus der Feder von Alfred Döblin. Die Erzählung ist 1924, fünf Jahre nach dem expressionistischen, historischen Roman „Wallenstein“, entstanden. Alfred Döblin beschreibt in der Erzählung, die Beziehung zwischen Elli und ihrem Mann Link, die nach und nach eskaliert. Elli sucht Halt bei ihrer neuen Freundin Margerete.  

Kabarettist Frank Goosen ist bekannt für seine humorvolle Sichtweise auf das Leben der einfachen Leute. „Raketenmänner“ befasst sich mit den kleinen und großen Lebenskrisen unterschiedlicher Männer, die sich den Herausforderungen des Lebens auf ihre Weise stellen.