Mit „Maria, ihm schmeckt‘s nicht!“ gelang Jan Weiler 2004 der Durchbruch. 2011 wurde er mit dem Ernst-Hoferichter-Preis ausgezeichnet. In „Kühn hat zu tun“ nimmt Jan Weiler das idyllische Vorstadtleben aufs Korn und bringt seine Hauptfigur Polizeihauptkommissar Martin Kühn an den Rand der Verzweiflung.

Ein ganzes Leben in 230 Minuten? Kann man mehr als sieben Jahrzehnte Leben innerhalb von nur knapp vier Stunden erzählen? Man kann, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert – so wie Robert Seethaler in seinem neuen Roman „Ein ganzes Leben“.

Ellermann versetzt seinen Freund, der zur verabredeten Zeit im gemeinsamen Stamm-Café auf ihn wartet. Ein sehr ungewöhnliches Verhalten für den sonst so zuverlässigen, vorsichtigen und zurückhaltenden Ellermann! Das findet zumindest der Freund, der zugleich früher Ellermanns Psychiater war, und der uns diese Geschichte erzählt.

Wie ist das Leben in einer Demenz-WG? Journalistin Chantal Louis erzählt auf humorvolle Weise von ihrer Großmutter Edeltraut Karczewski, die mit 83 Jahren von der ernüchternden Station Altersheim in eine Demenz-WG zieht und ihre letzten Jahre seitdem viel besser genießen kann.  

„Nur mit dem Herzen sieht man gut – das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Haben Sie auch direkt an dieses Zitat gedacht, als Sie vom „kleinen Prinzen“ lasen? Wohl kaum ein anderer Satz ist mit dem Klassiker von Antoine de Saint-Exupéry so eng verbunden wie dieser. Bastian Pastewka (Sprecher) und Thomas Pigor (Übersetzer) wandeln das berühmte Zitat allerdings etwas ab: „Kuck mit dem Herzen!“, heißt es in ihrem neuen Hörbuch.

Mit einem Romanauszug aus „Es bringen“ gewann Verena Güntner 2013 im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs den Kelag-Preis. In ihrem Debütroman stürzt das Kartenhaus des 16-Jährigen Luis unaufhaltsam zusammen.

Für ihren ersten Roman „Aloma“ erhielt Mercè Rodoreda den Crexells-Preis. Die katalanische Autorin lebte von 1908 bis 1983. Zu ihren Werken zählen die Kurzgeschichtensammlung „Vinti-i-dos contes“, „Auf der Placa del Diamant“, „Der zerbrochene Spiegel“ und „Der Tod und der Frühling“. 1998 wurde der Mercè-Rodoreda-Literaturpreis für Kurzgeschichten und Erzählungen in ihrem Gedenken erschaffen.

Wie verändert sich das Leben mit einem behinderten Kind? Autor Sebastian Willing erzählt aus dem bewegten Leben mit seiner Tochter Bea. Zweifel, Hoffnung und Glück liegen dicht beieinander.

Was, wenn einem plötzlich ein Außerirdischer gegenüber steht? Das eigene Verhalten könnte eine Frage der Weltrettung bedeuten. Autor Tom Kausz nimmt die erste mögliche Begegnung eines Menschen mit einem Alien und umgekehrt, eines Alien mit einem Menschen auf humorvolle Weise aufs Korn. Nichts ist unmöglich, schon gar nicht das Zusammentreffen mit einem Alien. Ist der Mensch darauf vorbereitet? Wie steht es mit Fitness, Kommunikationsfähigkeiten, mit dem Verhalten in einer Problemsituation? Das Märchen vom gewalttätigen, bösen Alien muss nicht stimmen. Vielleicht ist er auf friedlicher Mission, Erkundungstour und alles hängt davon ab, was für einen Eindruck der Mensch hinterlässt.