Neben historischen Romanen, Kinderbüchern und einer Vorabendserie im Buchformat veröffentlicht Autorin Petra Schier auch Weihnachtsromane. In ihren Weihnachtsgeschichten spielt immer ein Hund die Hauptrolle. In der Novelle „Ein Opa unterm Weihnachtsbaum“ versucht Ex-Tierheimhund Chester das rätselhafte Verhalten seiner neuen Familie zu verstehen.

Robert Louis Stevenson war ein ambitionierter aber unbekannter, erfolgloser Schriftsteller bis sein Stiefsohn Lloyd eines regnerischen Tages in seine selbstgezeichnete Schatzkarte vertieft war und sie farbig ausmalte. Robert Louis Stevenson half bei der Gestaltung der Schatzkarte und gab den Dingen Namen. Die Skelettinsel, der Ausguck, die drei roten Kreuze, so entstand die Idee zum Roman „Die Schatzinsel“.

Der Krieg zeigt stets sein hässliches Gesicht. Er verändert die Menschen. Den Schrecken, dem die Soldaten ins Auge sahen, werden sie nie vergessen. Sheldon Horowitz holt die Vergangenheit immer wieder ein. Die Erinnerungen, die Toten, seine alten Kameraden, sein Sohn. Bis er in hohem Alter wieder als Soldat gefordert ist.

Familientherapeut, Konfliktberater und Gründer von familylab international Jesper Juul setzt sich in „Schulinfarkt – Was wir tun können, damit es Kindern, Eltern und Lehrern besser geht“ mit dem eingefahrenen Schulsystem auseinander und zeigt notwendige Veränderungen auf. Jesper Juul hat selbst Lehramt für Religion und Geschichte studiert und ist seit Jahren in der Lehrerfortbildung tätig. Er erörtert, was hinter der Beziehungskompetenz steckt und warum die alte Gehorsams-Kultur längst nicht mehr in die heutige Zeit gehört.

Journalist Charles L. Fontenay (1917-2007) hat in den Fünfziger- und Sechziger Jahren Science Fiction-Kurzgeschichten und Romane geschrieben und ist als Autor in Deutschland und Europa weitgehend unbekannt. Sein Roman „Die Jahrtausendflut“ hat an erschreckender Aktualität gewonnen. Unglaublich, dass die Geschichte vor Jahrzehnten entstanden ist. Ein Meteoriteneinschlag sorgt nicht nur für Chaos und Zerstörung, er setzt auch das Schlechte im Menschen in Gang. Jeder denkt nur noch ans eigene Überleben.

„Ritas Welt“, „Alles Atze“ und „Nikola“, TV-Autor Michael Gantenberg hat ein Händchen für humorige Geschichten. In „Jochen oder die Nacht des Hasen“ will Hase Jochen die Welt verändern, nichts ahnend, welche unsäglichen Überraschungen und Widersinnigkeiten die Menschen für einen sprechenden Hasen wie ihn parat halten. Eine kluge, völlig abgedrehte Mischung aus Märchen und Komödie mit jeder Menge Hasenweisheiten. „Du musst einfach die Fehler vermeiden, die man vermeiden kann, um die anderen kommst du nicht herum.“

Was sind die wichtigsten Dimensionen der Liebe? Sicherlich haben sich die Wenigsten darüber Gedanken gemacht. An viele Arten der Liebe hat man sich gewöhnt, ohne sie noch in Einzelheiten wahrzunehmen. „Der Sternenfänger“ regt an, sich wieder mit der Liebe auseinanderzusetzen, ihre Geheimnisse zu erkunden und Dinge greifbar zu machen, die man sonst im Alltag übergeht.

In welche Schuhe passen unsere Füße? Die Erkenntnis ist gar nicht so einfach zu erlangen. Autorin Milena Agus befasst sich in „Die Welt auf dem Kopf“ auf liebenswerte, humorvolle Weise mit den philosophischen Fragen des Lebens. „Wenn alle wie Anna sind, dann ist dies genau der Ort, an dem zu leben es sich lohnt.“ Aus einem guten Zimmer wird der Buckingham Palast, aus einem armseligen Leben ein Märchen. Eine herzerwärmende Geschichte über eine wachsende Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt.

„Gedanken sind Energie, Energie ist Materie und Materie geht nicht verloren.“ Campbell hat Krebs. Sie glaubt nicht wie ihre Mutter und Schwester an Wunderdinge und hat Angst, dass der Tod bedeutet, für immer ohne Liebe zu sein. „Flamingos im Schnee“ ist eine berührende Geschichte über zwei schwerkranke Freundinnen, die sich ihre Wünsche erfüllen wollen und an dem bisschen Normalität festhalten, das ihnen noch bleibt. Viele Bücher und Filme haben sich dem Thema „Todkranke“ angenommen. Hoffnungslosigkeit, Schmerz, eine Liste schreiben, den Augenblick genießen. Nichts Neues, aber… „Flamingos im Schnee“ lässt an die kleinen Wunder des Lebens glauben, wenn man es vorher nicht schon längst getan hat.