Es gibt Fragen auf die es keine Antworten gibt. Und es gibt Fragen, die man weder stellen noch beantwortet haben möchte. Autorin Jenny Erpenbeck stellt sich diesen Fragen und spannt dabei einen Bogen über gute 100 Jahre der Zeit.

Der Schmerz regiert Hazels Leben und sie weiß, dass sie bald sterben wird. Hazel hat Krebs im Endstadium. Doch das Mädchen, 16 Jahre alt, möchte auf keinen Fall bemitleidet werden, sie will niemandem zur Last fallen und hat sich mit dem Leben, was ihr noch bleibt, arrangiert. Bis sie – gedrängt von ihrer Mutter – zu einer Selbsthilfegruppe geht und dort auf den intelligenten, schlagfertigen und wortgewandten Augustus trifft. Plötzlich ändert sich etwas in Hazels kleiner Welt, denn Gus, wie sie ihn von Zeit zu Zeit nennt, eröffnet ihr ganz neue Ein- und Augenblicke.

Man geht zum Arzt und denkt an nichts Schlimmes. Jedoch kommt es manchmal auch anders als geplant und man findet sich an einem Abgrund wieder. Sei es durch Zufall oder durch präzise Untersuchungen, das Ergebnis bleibt das Selbige. Die Diagnose Krebs wird schnell mit einem Todesurteil gleich gesetzt. Jedoch soll dieses Hörbuch neuen Mut machen und durch die schwere Zeit Betroffene sowie Angehörige führen.

Es liegt in der Natur des Menschen und dennoch ist es nicht natürlich darüber in aller Öffentlichkeit zu reden oder gar die komplette Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen. Die Rede ist von unserer Sexualität. Zwar sind wir heute nicht mehr ganz so verschlossen, doch einige Jahrzehnte zurück sah dies noch ganz anders aus.

Esther Wiesengrund, Redakteurin bei einem Finanzmagazin, hatte sich ihr Leben etwas anders vorgestellt: Karriere machen, einen tollen Mann, der etwas mehr Karriere macht als sie selbst und später super Kinder, die irgendwann Karriere machen. Doch irgendwie ist es der Enddreißigerin noch nicht gelungen, diese Wünsche zu verwirklichen. Ihren Vorstellungen nach unzureichende Männer gaben sich bei Esther die Klinke in die Hand bis sie eine Affäre mit ihrem verheirateten Chefradakteur Herbert begann. Doch dieser „Alphamann“ baut in Esthers Augen immer mehr ab, als er zunehmend durch seine Ehefrau unter Druck gesetzt wird und Esther wendet sich von ihm ab. Zudem scheint er auch noch in irgendeine Art von Bankenverschwörung verwickelt zu sein.

Der erste Eindruck als ich das Hörbuch in die Hand nehme, ist wenig berauschend. Booklet oder Klappentext? Fehlanzeige! Ich erfahre lediglich den Titel und die Namen des Autors und des Sprechers. Nun ja, bleibt mir noch das Cover auf dem ein Atompilz prangt. Dies lässt mich zwar ahnen in welche Richtung unsere "Glückliche Reise" geht, jedoch tappe ich erstmal im Dunkeln - also CD einlegen und hören was diese ungekürzte Lesung zu bieten hat.

Wenn man eine Familie hat, gute Freunde, eine gute Schulbildung und sich finanziell keine Sorgen machen muss, dann dürfte man mehr als auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Für Julie verläuft das Leben 18 Jahre so bis zu dem Tag als ihre Familie mit dem Flugzeug über Afrika abstürzt und sie allein zurückbleibt. Was nun?

Es ist eine verhängnisvolle Frage, die zwar viele quält, die man aber eigentlich nicht stellen sollte und dennoch wird sie in Martin Mosebachs „Was davor geschah“ ausgesprochen. Denn die Frau fragt ihren Mann, was denn vor ihrer Zeit gewesen ist. Es ist der Beginn einer Erzählung, die viele Jahre zuvor ihren Ursprung hat.

Halloween ist gerade vergangen, aber das Gruseln kann weitergehen. Jetzt, wo die Sonne immer weniger zu sehen ist und die Nacht das Kommando übernimmt. Jetzt, wenn der Nebel über die Felder zieht und das Laub am Boden raschelt, jetzt in der dunklen Jahreszeit wird es Zeit für „Mein kleiner Horrortrip“.