Manche Männer sind einfach unwiderstehlich, aber auch zu gefährlich, um sich auf sie einzulassen. Das Spiel mit dem Feuer steht ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben. Was, wenn man sich nach langer Gegenwehr doch auf sie einlässt? Autorin Susan Mallerys männliche Hauptfigur in „Der 48-Stunden-Mann“ ist Verführung pur und dazu ein Dieb und Betrüger. Klar, dass in der Liebe Schwierigkeiten vorprogrammiert sind.

Britta Sabbags Debütroman „Pinguinwetter“ hat mächtig an den Lachmuskeln gekitzelt. Im zweiten Teil „Pandablues“ braucht Charlotte Sander mal wieder starke Nerven und muss vollen Einsatz zeigen. Die kleinen und großen Katastrophen des Alltags nehmen dieses Mal beängstigende Ausmaße an. Mit "Pinguinwetter" hat es Britta Sabbag auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. "Pandablues" punktet mit einem ebenso originellen Titel und prustend komischem Inhalt.

Du kämpfst für deinen Traum. Tagtäglich trainierst du dafür, hast dein komplettes Leben danach ausgerichtet. Freunde, Familie …. alle wissen, dass es für dich nichts Wichtigeres gibt als einmal bei den Olympischen Spielen Gold zu holen. Doch was ist, wenn du plötzlich vor einer Entscheidung stehst mit der du niemals gerechnet hättest?

Nach „Aufgedirndlt“ und „Tegernseer Seilschaften“ befasst sich Band 3 der Anne Loop Krimireihe „Räuberdatschi“ mit einem völlig verrückten Banküberfall. Eine bayrische Putzfrau wird in ein Verbrechen verwickelt und hat keine Scheu, mit ihren Kidnappern Diskussionen um Grammatik, den verpassten Rosstag und eine dusselige Planung zu führen. Ein bisschen erinnert „Räuberdatschi“ an die Louis de Funès-Filme. Urkomisch, bekloppt und sehr unterhaltsam.

Mit der Tünche an der Küchendecke verschwinden nicht nur die Pferde, die Pages Mutter dorthin gemalt hat, sondern auch die Erinnerungen an sie. Page ist gerade einmal 5 Jahre alt als ihre Mutter die Familie verlässt. Niemand weiß warum und ob es ihr gut geht. Die Jahre vergehen, doch Pages Mutter kehrt nicht zurück.

Gewinnspielbenachrichtigungen im Briefkasten sind mit Vorsicht zu genießen. Besonders, wenn sie allzu schwärmerisch eine exklusive Busreise anpreisen. Sind Kaffeefahrten nicht längst so lange ausgestorben wie die Dinosaurier? Könnte man denken, ist aber nicht so. Sonst hätte sich Autorin Dora Heldt nicht in „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ mit dem Thema eingehend befasst. Nach Bestsellern wie „Urlaub mit Papa“ und „Tante Inge haut ab“ bleibt die neue Dora Heldt-Geschichte jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Jeder Mensch sehnt sich nach der großen Liebe. So ergeht es auch Sam. Das Formular der Partnervermittlung hat merkwürdige Fragen parat, auf die man gar nicht mit der Wahrheit antworten kann. Soll Sam den Computer-Nerd verheimlichen und wie schätzt man sich bloß richtig auf der Männlichkeitsskala ein? Der neue Auftrag vom Chef kommt Sam gerade recht. Er soll das menschliche Herz in Zahlen fassen und eine Liebes-App entwickeln. Klar, dass er die Killer-App erst mal an sich selbst ausprobiert. Autorin Laurie Frankel befasst sich mit dem Thema Liebe auf ganz eigene humorvolle, sehr berührende und tiefsinnige Weise. „Der Algorithmus der Liebe“ erweckt anfangs den Eindruck einer Liebeskomödie, hat aber auch Schicksalsschläge parat. Denn Liebe heißt immer auch verlieren.

Die Erotik-Literatur hat sich längst ihren Marktanteil erkämpft. Es gibt nicht wenige Autoren, die sich sehr erfolgreich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Eine Nacht und drei Minuten“ geht das Thema mit der richtigen Prise Humor und Selbstironie an. Autorin Benita Lara Benz lässt ihre weibliche Hauptfigur aus dem Nähkästchen ihres Sexlebens plaudern. Paschas, Machos, Angeber, die Männerwelt hat mehr oder weniger anziehende und erfahrene Exemplare zu bieten. Ein amüsanter, anregender Einblick in das Leben „einer ganz normalen Frau“.

Mütter und Schwiegermütter haben immer einen guten Rat parat. Eine allein zu Besuch sorgt schon für viel Aufregung, aber beide zusammen… Die zwei eigensinnigen Damen sind nicht die einzigen Highlights in „Leg dich nicht mit Mutti an“. Autorin Eva Völler sorgt mit einer sympathischen Hauptfigur, verrückten Familie, ein paar ausgefeilten Chaosfaktoren und Slapstickeinlagen für Hörspaß pur. Als ehemalige Richterin und Rechtsanwältin hat Eva Völler ein Gespür für katastrophale Verwicklungen. „Leg dich nicht mit Mutti an“ ist ein buntes Potpourri aus Familienkomödie und Krimi.