Gewinnspielbenachrichtigungen im Briefkasten sind mit Vorsicht zu genießen. Besonders, wenn sie allzu schwärmerisch eine exklusive Busreise anpreisen. Sind Kaffeefahrten nicht längst so lange ausgestorben wie die Dinosaurier? Könnte man denken, ist aber nicht so. Sonst hätte sich Autorin Dora Heldt nicht in „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ mit dem Thema eingehend befasst. Nach Bestsellern wie „Urlaub mit Papa“ und „Tante Inge haut ab“ bleibt die neue Dora Heldt-Geschichte jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Jeder Mensch sehnt sich nach der großen Liebe. So ergeht es auch Sam. Das Formular der Partnervermittlung hat merkwürdige Fragen parat, auf die man gar nicht mit der Wahrheit antworten kann. Soll Sam den Computer-Nerd verheimlichen und wie schätzt man sich bloß richtig auf der Männlichkeitsskala ein? Der neue Auftrag vom Chef kommt Sam gerade recht. Er soll das menschliche Herz in Zahlen fassen und eine Liebes-App entwickeln. Klar, dass er die Killer-App erst mal an sich selbst ausprobiert. Autorin Laurie Frankel befasst sich mit dem Thema Liebe auf ganz eigene humorvolle, sehr berührende und tiefsinnige Weise. „Der Algorithmus der Liebe“ erweckt anfangs den Eindruck einer Liebeskomödie, hat aber auch Schicksalsschläge parat. Denn Liebe heißt immer auch verlieren.

Die Erotik-Literatur hat sich längst ihren Marktanteil erkämpft. Es gibt nicht wenige Autoren, die sich sehr erfolgreich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Eine Nacht und drei Minuten“ geht das Thema mit der richtigen Prise Humor und Selbstironie an. Autorin Benita Lara Benz lässt ihre weibliche Hauptfigur aus dem Nähkästchen ihres Sexlebens plaudern. Paschas, Machos, Angeber, die Männerwelt hat mehr oder weniger anziehende und erfahrene Exemplare zu bieten. Ein amüsanter, anregender Einblick in das Leben „einer ganz normalen Frau“.

Mütter und Schwiegermütter haben immer einen guten Rat parat. Eine allein zu Besuch sorgt schon für viel Aufregung, aber beide zusammen… Die zwei eigensinnigen Damen sind nicht die einzigen Highlights in „Leg dich nicht mit Mutti an“. Autorin Eva Völler sorgt mit einer sympathischen Hauptfigur, verrückten Familie, ein paar ausgefeilten Chaosfaktoren und Slapstickeinlagen für Hörspaß pur. Als ehemalige Richterin und Rechtsanwältin hat Eva Völler ein Gespür für katastrophale Verwicklungen. „Leg dich nicht mit Mutti an“ ist ein buntes Potpourri aus Familienkomödie und Krimi.

Maggie Stiefvater hat aus sonst gutmütigen Pferden eine neue und gefährliche Spezie entwickelt: Wasserpferde, sogenannte Capaill Uisce. Meereswesen, die in Gestalt von wunderschönen, vielfarbigen Pferden, Tod und Verderben unter die Bewohner der kleinen Atlantikinsel Thisby bringen. Schnell und tückisch, wie das Meer, üben sie eine ungesunde Anziehungskraft auf die Menschen aus. Die natürlich immer wieder probieren, eines der mystischen Wesen einzufangen. Und viele haben dabei schon den Tod gefunden.

Die „Shades of Grey“-Trilogie ist in aller Munde, doch Autorin Sylvia Day konnte man damit nicht begeistern. Sie mag das Ungleichgewicht der Protagonisten nicht und kreierte mit „Crossfire – Versuchung“ den Auftakt einer eigenen Erotiktrilogie.

Dass die Zeit vor der Hochzeit stressig ist, weiß man. Es stehen jede Menge Entscheidungen an und alles will gut durchdacht und organisiert sein. Doch vier Wochen vor ihrer Hochzeit kann Tamara nur noch mit Schlaftabletten schlafen und auch sonst geht es ihr alles andere als gut. Kann es noch viel schlimmer werden?

Ein neuer Roman von Kate Morton. Im Mittelpunkt stehen wieder Familiengeheimnisse, verbotene Liebe, geheime Verbrechen und ganz viele Lügen. Aber wer lügt wen an? Wer versucht dieses Mal was zu vertuschen?

Es kommt der Tag an dem man sich festlegen sollte. Festlegen auf einen Beruf, festlegen auf einen Wohnort, festlegen auf einen Partner mit dem man zusammen sein möchte. Ja, irgendwann werden die Möglichkeiten weniger und das Gewählte mehr, aber sollte das nicht auch so sein?