Einstein und die Zeitmaschinen
Written by Marilena Häfner |
 
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Es ist absolut möglich, dass jenseits der Wahrnehmung unserer  Sinne ungeahnte Welten verborgen sind, sagte einst Albert Einstein. E=mc².  Wenn sie jemand für zu schwer hält, sind sie vielleicht einfach nur zu schnell.

Die  Relativitätstheorie befasst sich mit der Struktur von Raum, Zeit und dem Wesen der Gravitation. Albert Einstein hatte dazu zwei physikalische Theorien geschaffen. Die 1905 veröffentlichte spezielle Relativitätstheorie und der allgemeinen Relativitätstheorie von 1916. Bei der speziellen Relativitätstheorie geht es um das Verhalten von Raum und Zeit,  und  deren Phänomene und  aus der Sicht von Personen, die sich relativ zu einander bewegen. Die allgemeine Relativitätstheorie beschäftigt sich mit der Gravitation, die auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurückzuführen ist, und  unter anderem durch die beteiligten Massen verursacht wird. Im Grunde heißt das aus Gerade wird Krumm, aus lang wird kurz, aus leicht wird schwer, aus schnell wird langsam.

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Albert Einstein fing erst mit drei an zu sprechen, er war schlecht in der Schuleund von einer Hochbegabung gab es bei ihm keine Spur.  Seine Lehrer hielten ihn teilweise für etwas zurückgeblieben. Sie betitelten ihn als respektlosen Störenfried.  Er hatte Probleme mit Autorität und Schuluniformen. Herr Einstein war schon in jungen Jahren ein Freidenker und beschäftigte sich lieber mit Liebe, Schönheit und der Suche nach „der Wahrheit“. Wäre er bis zum Alter von siebzehn Jahren in Deutschland geblieben, wäre er beim Militär gelandet, was sich überhaupt nicht mit seinen Überzeugungen vereinbaren lies. Einstein ging stattdessen nach Pavia,  in das sich seine Eltern zurückgezogen hatten und von dortaus für sein Studiumin die Schweiz. Die Aufnahmeprüfung bestand er nicht, wegen seiner „grottenschlechten“  Französischkenntnisse  und dem fehlenden Matura. Erst nach dem  zweiten Versuch  schaffte er die Aufnahme an der Schule für Fachlehrer des Polytechnikums Zürich, fiel aber während des Studium ehre durch Abwesenheit auf als durch mathematische Glanzleistungen. Irgendwann hatte er dann doch sein Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik in der Tasche und fing beim Patentamt in Bern an zu arbeiten, weil er für Assistenzstellen durchgehend abgelehnt wurde.

Luca Novelli erzählte schon Galileis, Leonardo da Vincis, Edisons, und Marie Curies Leben und deren Entdeckungen.Nun werden auch in  „Einstein und die Zeitmaschinen“,  nicht etwa komplizierte Formeln oder Begriffe verwendet, die niemand versteht. Vielmehr wird Albert Einsteins spannendes und doch so normales Leben und seine “revoluzzerischen“ Ansichten geteilt und humorvoll von Siegfried W. Kernen, Peter Kämpf und anderen weitergegeben. Die mit einfließenden Fakten  vom Urknall, schwarzen Löchern, Zeitmaschinen und vielem mehr sind für klein und groß anschaulich und faszinierend erzählt. Selbst als Gute Nacht Geschichte wäre dieses Stück Geschichte geeignet. Am Ende stellt sich die Frage: „ Ist das Universum nicht eine einzige Zeitmaschine?“

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: 
Emotion:
 
25 Punkte = Ohrenschmaus

Cover: © audiolino

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