Marliese Arold: Magic Girls - Die große Prüfung
Written by Adriane Haussmann |
 
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Seit Miranda in der der Unterwelt gefangen war, kann sie nicht mehr richtig hexen. Ständig geht etwas schief und so ist an Zauberübungen erst gar nicht zu denken. Elena hingegen versucht im Unterricht zu lernen und wird dabei von ihrem Lehrer erwischt und die Lektion eingezogen. Aber nicht nur das, auch ihre Eltern werden deswegen in die Schule gebeten. Doch eine gute Sache hat die Aktion, denn so finden die Hexen heraus, dass es sich bei dem Lehrer um die sehr seltene Spezies eines Antimagiers handelt in dessen Umgebung alle Hexenkraft wirkungslos wird.

Wirkungslos sollen auch die Schwierigkeiten mit Mirandas Hexenkraft werden und so verspricht der Hexer Eusebius, der in Miranda verliebt ist, sich auf den Weg nach einer Lösung zu machen. Dabei führt ihn dieser in die Welt der Schwarzen Magie, in der er verdeckt für den Geheimdienst der Hexen ermittelt. Und so steht auch Eusebius vor einer schweren Prüfung.

 

Es ist die mittlerweile fünfte Geschichte über die Hexen im Hexil - unserer Menschenwelt. Dieses Mal lässt Marliese Arold die Mädchen auf eine wichtige Prüfung lernen, aber obwohl es eigentlich um das Hexendiplom geht, ist ihr Titel zweideutig, denn auch andere Personen haben wichtige Prüfungen zu bestehen, um voranzukommen.

Während sich Miranda mit einem Fluch herumärgert und Daphne wegen Oma Mona ausreißt, wird Eusebius von seinem Onkel, einem großen Anführer der Schwarzen Magier, in die dunkle Hexenwelt eingeführt. Dabei darf er sich auf keinen Fall anmerken lassen, dass er ein doppeltes Spiel spielt und eigentlich zu der guten Seite gehört. Dabei wird deutlich, dass keine Prüfung einfach ist und jede ihre Tücken hat.

Im Gegensatz zu Vorgängern der Serie beginnt „Magic Girls – Die große Prüfung“ direkt zu Beginn sehr interessant. Es ist immer etwas los und es wird gewiss nicht langweilig. Ob ein Antimagier als Lehrer, Oma Mona in Flirtlaune oder Eusebius bei seinem gefährlichen Spiel. Auch die beiden eher nervigen Charaktere Nele und Daphne erscheinen kaum und so muss sich der Zuhörer nicht die eher missglückten Stimmen dieser Charaktere anhören, denn alle anderen Charaktere setzt Leserin Sabine Falkenberg gut um.

Unterstützt wird sie dabei von jeder Menge Technik. So klingt der große Schwarzmagier technisch sehr verzerrt und düster und zwischen den Kapiteln erklingen mal Melodien, mal Plings und Plongs oder andere Geräusche, die die Stimmung immer wieder auflockern und dem Klangbild mehr Volumen schenken.

 

Mit einer Laufzeit von knapp 235 Minuten ist das Hörbuch auf jeden Fall für Hexenfans ab 10 Jahren aufwärts geeignet. Als Einstieg in die Serie sollte es allerdings eher weniger genutzt werden, da doch sehr auf die vorangegangenen Teile aufgebaut und zwischendurch auch immer wieder darauf Bezug genommen wird. Wer die anderen Abenteuer der Magic Girls kennt, wird hier aber sicherlich mitfiebern.

 

Unsere Bewertung:

 

Sprecher : 

Story: 

Aufbau: 

Atmosphäre: 

 

14 Sterne= gut gelungen

Cover: © Igel Records

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