Der Erfinder des Agenten James Bond 007 Ian Fleming schrieb das Kinderbuch „Chitty Chitty Bang Bang“ für seinen Sohn Caspar. 1964 wurde es im Verlag Random House veröffentlicht. 1965 und 1966 folgten die deutschen Übersetzungen von Ursula von Wiese Band 1 „Tschitti Tschitti Bäng Bäng – Die Abenteuer eines Wunderautos“ und Band 2 „Tschitti Tschitti Bäng Bäng – Die neuen Abenteuer des Wunderautos“. 1968 wurde die Geschichte mit Gert Fröbe verfilmt. „Tschitti – Das Wunderauto fliegt wieder“ ist die moderne Version von Autor Frank Cottrell Boyce. Ein herrlich verrücktes Abenteuer für Groß und Klein.

Ist es pure Magie, oder ein Trick? Der Theatermagier Valerian weiß, wie er sein Publikum begeistern kann. Einen Patzer kann sich kein Illusionist erlauben. Weder auf der Bühne, noch im Leben. Bei seiner großen Illusion „Der zweigeteilte Mann“ wäre fast etwas schief gegangen. Sein Gehilfe Boy wird für den Schnitzer büßen. Dabei gibt es gerade jetzt viel Wichtigeres zu tun, als dem Jungen eine Tracht Prügel zu verpassen. Der ehemalige Buchhändler und Lektor Marcus Sedgwick wählt für seine Geschichte „Das Buch der toten Tage“, bis auf die Theaterbühne, düstere Handlungsorte und verstärkt damit die sowieso schon unheimliche Atmosphäre. In England ist das Buch längst ein Bestseller.  

Timothée de Fombelles Welt ist eigentlich das Theater. Mit 17 gründete er eine Theatergruppe, schrieb und inszenierte eigene Stücke. Themen wie Verlust und Zerbrechlichkeit beschäftigten ihn, aber auch Komödien. Bald entdeckte er die Romanwelt für sich. Sein Jugendbuch „Tobie Lolness“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in 26 Sprachen übersetzt. „Vango – Zwischen Himmel und Hölle“ ist der erste Teil der Vango-Saga und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 nominiert.

In Folge 6 von Susanne Fülschers erfolgreicher Mädchenbuch- und Hörbuch-Reihe rund um die schlagfertige Mia geht es, wie gewohnt, turbulent zu. Der Titel „Mia und das Schwesterdings“ verrät niedlichen Zuwachs in der Hansen-Familie. Klar, dass es nicht bei der einen Neuigkeit bleibt. Mia-Geschichten sind ein Garant für Lese- und Hörspaß. Frech, fröhlich, erfrischend, mit vielen originellen Details erobern Autorin Susanne Fülscher und ihre durchweg liebenswerten Hauptfiguren im Laufschritt die Herzen ihres Publikums.

Wir wissen jetzt wie wir mit Jungs umgehen müssen und dass Mädchen ganz schön die Krallen ausfahren können, welche Lektion sollte man also noch lernen müssen?

Cooler, noch cooler, Coolman! Der dritte Band der „Coolman und ich“-Kinderhörbuchreihe „Coolman und ich – Ganz großes Kino“ spielt in der glanzvollen Filmwelt und hat jede Menge Action zu bieten. Coolmans Ratschläge bringen Kai mal wieder in prekäre Situationen. Aber auch ohne Coolmans Weisheiten tritt Kai in das ein oder andere Fettnäpfchen. Pläne haben eben manchmal ihre Tücken und gehen selten glatt. Eine Filmkarriere hatte Kai jedenfalls nicht im Sinn, und in eine Entführung wollte er schon gar nicht verwickelt werden.

Es wie bei „Stille Post“. Wenn eine Geschichte weiter erzählt wird, verändert sie sich automatisch. Die Menschen lassen eine Passage weg, vergessen einen Teil, dichten etwas hinzu. Was, wenn auch die Grimmschen Märchen, wie wir sie heute kennen, längst keine Originale mehr sind. Aus diesem Gedankenspiel heraus hat Autor Adam Gidwitz ein ganz anderes Hänsel und Gretel erschaffen. Dabei reicht es nicht aus, eine Hexe in den Backofen zu schubsen. Düster, grausam, makaber, mit einem Atemhauch Ironie des Schicksals.

Mit „Mia legt los!“ startet eine lustig-unterhaltsame Buch- und Hörbuchserie für Mädchen ab 10 Jahren. Inzwischen gibt es schon sechs Bände und der Erfolg ist nicht mehr zu bremsen. Mia liebt Schmetterlinge, hat eine kleine Nervensäge und Supernotenschreiberin als Schwester und einen schönen, schweigsamen, heiß begehrten Bruder. Sie erlebt das ganz normale Chaos, was alle Mädchen in ihrem Alter durchmachen müssen. Autorin Susanne Fülscher hat Drehbücher zu Fernsehserien wie „Schmetterlinge im Bauch“, „Anna und die Liebe“, „Rote Rosen“ und „Verliebt in Berlin“ geschrieben und mit ihren Jugendbüchern erste Preise eingeheimst. Mit der Mia-Serie trifft sie den Nerv ihrer großen Fangemeinde.

Engel Angel und Teufelsmädchen Luzie sind wieder in Aktion. Im Band 2 „Angel & Luzie – Club der mutigen Mädchen“ gehen sie Marie mit ihren Kommentaren und Streichen wieder ordentlich auf die Nerven. Autorin Bianka Minte-König greift in ihren "Angel & Luzie"-Geschichten typische Mädchenprobleme auf. Marie hat Angst vor dem fiesen Felix und seiner Bande. Klar, dass Schutzengelanwärterin Angel und Teufelsschülerin Luzie ihr helfen wollen und dabei nicht alles mit rechten Dingen zugeht.