Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium
Written by Martina Ernst |
 
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In Folge 4 „Skulduggery Pleasant – Sabotage im Sanktuarium“ haben es Skelettdetektiv Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh gleich mit einer ganzen Bande der gefährlichsten Verbrecher zu tun. Ihr mordlustiger Anführer Clement Skarabäus will das Sanktuarium zerstören. Fast 200 Jahre hat Clement Skarabäus im Gefängnis verbracht. Nach seiner Entlassung ist er auf Rache aus und scharrt Verbrecher wie Remus Crux, Springer-Jack, Vampir Dusk und Billy-Ray Sanguin um sich.

Jeder hat seinen eigenen Grund dafür, im Club der Rächer dabei zu sein. Sie haben es auf Walküre, Skulduggery und das Sanktuarium abgesehen. Skulduggery ist immer noch in der Welt der Gesichtslosen verschollen. Walküre muss seinen echten Kopf finden, das Portal öffnen und ihn zurückholen. Ihre Gegner hecken derweil einen teuflischen Plan aus und sind kaum zu stoppen.    

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Nicht jeder ist so erpicht darauf, dass Walküre Unruh den verschollenen Skulduggery Pleasant rettet. Der Großmagier des Sanktuariums Thurid Guild verbietet Walküre das Portal zu öffnen, angeblich aus dem Grund, dass kein Gesichtsloser durch das Portal gelangt. Auch die oberste Detektivin des Sanktuariums Davina Marr erweist sich als Feind. Walküre und ihre Freunde müssen gleich an mehreren Fronten kämpfen. Das macht Folge 4 so spannend. Wem können sie vertrauen? Wer erweist sich als Verräter? Der richtige Kopf von Skulduggery geht durch mehrere Käuferhände. Die Jagd danach, ein nächtlicher Angriff, lassen die Spannung ansteigen. „Skulduggery Pleasant – Sabotage im Sanktuarium“ ist voller actionreicher Kampfszenen mit den unterschiedlichsten Gegnern. Skulduggery hat neue Tricks auf Lager und Walküre ist dank ihres Totenbeschwörer-Rings ebenfalls ein gleichwertiger Gegner. Es kommt ein paar Mal zu aussichtslosen Situationen, die dem Zuhörer den Atem stocken lassen.

Autor Derek Landy hat auch Folge 4 mit originellen Ideen gespickt. Das Hotel Mitternacht und Hotelbesitzer Anton Shudder erweisen sich als Highlight. Das Fassadentattoo zählt ebenfalls zu den grandiosen Ideen. Skulduggery-Geschichten sind wie eine Wundertüte. Es lässt sich nie vorhersehen, was auf einen zukommt. Vorteil gegenüber der Wundertüte: Man wird nie enttäuscht. Mit seinem Glauben an Halluzinationen bringt Skulduggery gleich zu Anfang Humor in die Geschichte. Die Dialoge sind mal wieder unschlagbar und triefen hin und wieder vor Sarkasmus. Neue und alte Charaktere bringen die Geschichte in Schwung. Rainer Strecker spielt alle Facetten seines schauspielerischen Könnens aus, erhöht durch seine wandelbare Stimme den Gruselfaktor und das Gefahrenlevel. Hass, Wut und Dickköpfigkeit entpuppen sich als die Quintessenz einer tödlichen Waffe. Nicht jeder ist wirklich so harmlos wie er erscheint. Der Überraschungseffekt ist mehr als einmal gelungen. „Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium“ endet mit einem Paukenschlag. Einfach unmöglich, den Nachfolger „Skulduggery Pleasant – Rebellion der Restanten“ zu verpassen.

Der richtige Kopf des Skelettdetektivs ist der Schlüssel zu seiner Befreiung und aus dem Grund nicht nur von Walküre Unruh heiß begehrt. Zu oft ist Skulduggery anderen auf die Füße getreten und hat sich zu viele Feinde gemacht. Das Cover fängt eines der wichtigsten Details der Geschichte ein und zeigt Walküre in Aktion. Ein sehr gelungenes Cover, das sowohl Spannung als auch Magie verströmt. Der Tod lauert an jeder Ecke. Professor Kenspeckels Grouses fehlbare Assistentin macht sogar Skulduggery und Walküre sprachlos. Es sind die skurrilen Überraschungen, der Humor und die ausdrucksstarken Charaktere, die zum hohen Beliebtheitsfaktor der Skulduggery-Geschichten beitragen. Die acht Stunden Hörspielzeit vergehen als wäre Magie im Spiel. Der Suchtfaktor nach dem Genuss nur eines Hörbuchs der Skulduggery-Reihe ist nicht zu unterschätzen.  

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere:
tech. Umsetzung: (4,5)
Cover:
Emotion: (4,5)
 
28 Punkte = Hörmuss

Cover: © hörcompany

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