Krystyna Kuhn: Monday Club - Das erste Opfer
Written by Adriane Haussmann |
 
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Wenn man einen geliebten Menschen verliert, ist der Verlust bereits schwer genug. Wenn dieser Verlust aber unerwartet kommt und man heraus findet, dass er verhindert hätte werden können, ist der Verlust noch ein ganzes Stück größer. Doch wie groß ist der Verlust, wenn man den selben Menschen mehrfach verlieren muss?

Faye und ihre beste Freundin sind von klein auf zusammen aufgewachsen. Aufgewachsen in einer idyllischen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Doch gerade dort, wo man denkt, dass man jeden kennen würde, verbergen sich hinter geschlossenen Türen die größten Geheimnisse. Geheimnisse, die verletzen und schockieren können, da man sie dort nie erwartet hätte.

Faye ist ein zartbesaiteter Mensch und so glaubt ihr niemand, als sie nach dem tödlichen Unfall ihrer besten Freundin glaubt diese lebend gesehen zu haben. Auch als sie Zweifel am Ablauf des Unfalls äußert, will ihr niemand glauben. Und auch der strenggeheime Monday Club, in den ihr Freund gerufen wird, hilft ihr kein Stück weiter. Als dann ein neuer Stadtbewohner auftaucht und nur verdeutlicht wie viel Geheimnisse sich hinter den heimischen Haustüren verbergen, stellt Faye ihre eigenen Recherchen an und entdeckt dabei Spuren, denen sie nie hätte folgen dürfen...

 

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Mit „Monday Club – Das erste Opfer“ hat Krystyna Kuhn den  Grundstein für eine neue Mystery-Trilogie gelegt. Die sechszehnjährige Protagonistin in ein sensibles Mädchen, das bereits einiges im Leben mitgemacht und dennoch ihren Platz gefunden hat. Doch als ihre beste Freundin stirbt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Faye kämpft mit den typischen Ängsten eines Teenagers.

Doch so detailgetreu man auch versucht die Hauptfiguren zu umreißen, die Story kommt nur langsam in Fahrt und Mysteryatmosphäre will nur stellenweise aufkommen. Man versucht viele Fäden zu spinnen, um des Rätsels Lösung hinauszuzögern, was aber nur stellenweise gelingt. Das Cover lässt eher auf einen verspielten Roman schließen, als dieser er sich auch entpuppt.

Die Bedeutung des Monday Clubs kann man nur ansatzweise erahnen und auch Fayes Ermittlungen und Schlusfolgerungen sind nur schwer nachvollziehbar. Dann geht plötzlich alles recht schnell und des Rätsels Lösung liegt auf dem Tisch. Wie glaubwürdig diese jedoch dann ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

„Monday Club – das erste Opfer“ ist eine nette Geschichte, die von Marie Bierstedt in gut 10 Stunden vertont wurde, allerdings kein wirkliches Mysteryerlebnis. Für Mädchen ab 12 Jahren dennoch ein Zeitvertreib, der sich vielleicht in den beiden weiteren Teilen verbessert. Luft nach oben ist auf jeden Fall vorhanden.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere:
tech. Umsetzung: 
Cover: 
Emotion:
 
20 Punkte = Rohdiamant

Cover: © oetinger

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