„Erfolgreich die Welt retten ohne Superkräfte.“ Leon ist verzweifelt. Alle Superhelden von Mega City sind auf dem Normalitätstrip gelandet und weigern sich strikt, ihre Superkräfte zu benutzen. Selbst ihre Spürnasen für Gefahr funktionieren nicht mehr richtig. Sonst hätten sie blitzartig gemerkt, dass Superschurke Dr. Schröder nur reuig tut und längst etwas Bösartiges plant.

Rafik Schami ist das Pseudonym von Suheil Fadél und bedeutet „Freund aus Damaskus“. Der leidenschaftliche Geschichtenerzähler befasst sich in „Von mutigen Kindern und Mäusen" auf liebenswerte Art und Weise mit den Problemen der Kleinen und Großen. Gleich drei seiner Bilderbuchgeschichten sind hier zusammengetragen worden. Es geht um Angst, Vorurteile und einem komischen Irrglaube.

Seit „Wie man die Ratschläge seiner Eltern ignoriert“ ist Markus nicht wirklich schlauer geworden. Er lässt sich immer noch nicht gerne Vorschriften machen. Seine Eltern sind Halbvampire. Halbvampire können eine besondere Fähigkeit entwickeln. Markus scheint ein Spätzünder zu sein. Seine besondere Fähigkeit will einfach nicht durchbrechen. In diesem unangenehmen Wartezustand muss Markus sich ausgerechnet mit den tödlichen Vampiren einlassen. Autor Pete Johnson lässt seine Hauptfigur nur langsam reifen. In „Wie man die Welt rettet (obwohl man Hausarrest hat)“ gerät Markus mehr in gefährliche als in peinliche Situationen.

Mit ihren spannenden Detektivgeschichten lassen Lasse und Maja Kinderherzen höher schlagen. Spürsinn ist gefragt und Kombinationsgabe. Verbrechern das Handwerk zu legen ist gefährlich und kein bisschen einfach. In Valleby stehen Lasse und Maja dem Polizeiinspektor mit Rat und Tat zur Seite und lösen die kniffligsten Fälle. Autor Martin Widmarks Lasse und Maja-Geschichten sind erfolgreich, weil Kinder ab 6 Jahren miträtseln können, ihr Ehrgeiz geweckt wird, den Täter zu ermitteln. Fährten und Spuren führen auch mal in die falsche Richtung. Immer gibt es mehrere Verdächtige. In „Detektivbüro LasseMaja – Das Cafégeheimnis“ haben es Lasse und Maja mit einem besonders rätselhaften Fall zu tun.

In Band 2 der Gustav Gorky-Kinderhörbuchreihe wartet ein neues Erden-Abenteuer auf den wissbegierigen Außerirdischen Y3 alias Gustav Gorky. Für weitere Kochexperimente in seiner Molekularküche braucht Gustav dringend neue Kenntnisse über die Lebensmittel der Erdlinge. Klar, dass seine Reise nicht ohne Komplikationen abgeht. Ein durchgedrehter Roboter sorgt für jede Menge Aufregung. Lustige, außerirdisch gute Unterhaltung mit einem sehr gelungenen Augenzwinkern. Erdlinge verhalten sich manchmal äußerst seltsam.

„Lügen wachsen schnell wie Bambus.“ Das können die meisten aus Erfahrung ziemlich gut nachvollziehen. Matti muss erst lernen, wie schnell sich Dinge in Bewegung setzen können, wenn man es gut meint und die Wahrheit nur ein bisschen zum eigenen Vorteil variiert. „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ zählt (nur ganz leicht übertrieben) zu den lustigsten Geschichten der Welt. Als Zuhörer kommt man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Das liegt auch an Sprecher Martin Baltscheit, der sein Finnisch auspackt und sich bei den ausgebufften Charakteren grandios austoben kann.

Wer ist schon körperlich perfekt? Jeder findet an sich das eine oder andere, was ihm nicht gefällt. Munkel Trogg ist für einen Riesen viel zu klein und wird von den anderen Riesen verspottet. Kein leichtes Leben für den armen Kerl. Aber auch in einem Knirps stecken ungeahnte Talente. Autorin Janet Foxley hat mit „Munkel Trogg – Der kleinste Riese der Welt“ den Kinderliteraturwettbewerb der Times gewonnen. Munkel Trogg wurde bisher in 24 Ländern veröffentlicht und erobert bald auch die Kinos.

Manchmal reicht ein einziger Augenblick, damit sich ein Mensch in unser Leben schleicht und für immer dort bleibt. Ein Lächeln, eine Geste, ein Wort … wie der Mensch sich in unser Gedächtnis brennt, ist dabei völlig egal.Wichtig ist nur, dass wir die Erinnerung festhalten.

Elfengeschichten haben immer etwas Bezauberndes. Autor Wieland Freund hat sich eine ganz neue Art der Fabelwesen ausgedacht und um sie eine spannende Waldgeschichte gesponnen. Elfeneichhörnchen Motte und Jannis sind beste Freunde und gehen zusammen durch dick und dünn. Jannis ist der schlechteste Schüler der Sommerschule und zu faul, die vielen Merkverse und Elfengesetze zu pauken. Er hätte nie gedacht, dass er den lästigen Lernstoff mal dringend brauchen würde. Eine ungewöhnliche, sehr niedliche Geschichte um Freundschaft, Irrtümer und wichtige Lebenserfahrungen.