Raumschiff Promet: 03 – Sprung ins Ungewisse: Episode 1: Der verlorene Sohn
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Nun sind wir endlich zu den Sternen aufgebrochen und damit kann das Abenteuer im All nun endlich beginnen! Das hoffe ich zumindest …

Nachdem die Transition in der letzten Folge aktiviert werden musste, um der Space Police zu entkommen, müssen sich unsere Helden nun erst einmal wieder sammeln. Zu ihrer Überraschung finden sie sich etwas weiter von der Erde entfernt als gedacht wieder: hinter dem Pluto! Das plötzliche Verschwinden der Promet und ihrer Besatzung veranlasst Harry T. Orell unterdessen dazu, ein weiteres Raumschiff auf die Suche nach seinem Sohn auszusenden. Außerdem rückt ihm die Space Police auf den Pelz. Hinter dem Neptun stoßen Peet und seine Gefährten unterdessen auf etwas schier Unglaubliches, eine außerirdische Raumstation. Viviens Bedenken haben keine Wirkung und so begeben sich Peet und Arn auf einen Erkundungsgang in dem augenscheinlich verlassenen Raumer. Doch kurz nach ihrem Betreten geschehen eigenartige Dinge: Gänge, die sie gerade noch durchschritten, verschwinden einfach hinter ihnen und auch der Funkkontakt zur Promet bricht urplötzlich ab. Ist die Station doch nicht so verlassen, wie sie erscheint? Sind unsere Helden in eine Falle gegangen, aus der es kein Entrinnen mehr gibt? Die Antwort erfahren wir in der nächsten Folge …

 

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Konnte ich das mangelnde Tempo bei den ersten beiden Folgen noch guten Gewissens unter „Grundsteinlegung einer neuen Serie“ verbuchen, so muss ich, nachdem die dritte Folge verklungen ist, leider sagen, dass mir die Geschwindigkeit, mit der sich die Geschichte entwickelt, bei weitem zu langsam ist. Ich habe das Gefühl, dass man zu sehr auf Zeit spielt. Ich finde es schon ziemlich heftig, dass mehr als 10 Minuten der 62 Minuten Spielzeit für den Rückblick und das Theme draufgehen. In den mehr als 9 Minuten Rückblick werden teilweise fast vollständige Dialoge und sogar Erzählerpassagen wiedergegeben. Wer hören will, was meiner Meinung nach ein guter, „kurz-knackiger“ Rückblick ist, der soll einmal bei der Weissen Lilie herein hören. Hier werden einfach viel zu lange Passagen aus den vorherigen Episoden zusammen geschnitten und das Ergebnis nimmt geschlagene 9+ Minuten ein. Auch ansonsten hatte ich das Gefühl, dass viele der Dialoge wenig zur Entwicklung der Handlung beitragen und dadurch recht schleppend ausfallen. Ich habe das Gefühl, dass die Bücher, die zu jeweils zwei Folgen umgesetzt werden, einfach nicht genug Stoff hergeben, um zwei CDs wirklich kurzweilig zu füllen. Und die 60+ Minuten müssen daher mit langen Rückblicken aufgefüllt werden, um die Laufzeit aufzustocken. Das sind die Hauptkritikpunkte, die ich an dieser Stelle der Serie an sich ankreiden muss, so charmant ich das Ambiente und die Geschichte an sich auch finden mag. Die Geschichte ist zwar im Grunde interessant und ich bin froh, dass wir nun endlich im All und damit im eigentlichen Abenteuer angekommen sind, aber die Geschwindigkeit, mit der sich alles entwickelt, ist für meinen Geschmack viel zu gering. Die Musik zeigt ebenfalls nach wie vor keine Variationen. An den Sprechern gibt es nichts zu kritisieren.

Das Raumschiff Promet ist mit seiner Besatzung am Rande des Sonnensystems und in ihrem ersten richtigen Abenteuer angekommen, aber es schleicht noch etwas zu langsam durchs all. Mehr Erzähltempo und die Serie hat das Potential wirklich genial zu werden. In ihrem aktuellen Stadium würde ich die Serie als oberen Durchschnitt einstufen, was alles andere als schlecht aber auch nicht herausragend ist.

 

 

Unsere Bewertung:

Sprecher: (4,5)
Handlung:
Charaktere: 
tech. Umsetzung:  (3,5)
Cover: 
Emotion:
 
21 Punkte = Hörspaß

Cover: © WinterZeit

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