Raumschiff Promet: 04 – Sprung ins Ungewisse: Episode 2: Das Auge des Bösen
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Und schon steht wieder eine Folge aus der Reihe „Raumschiff Promet“ für mich auf dem Programm: Der zweite Teil zur Buchvorlage „Sprung ins Ungewisse“. Habe ich in den vergangenen Folgen vor allem mangelndes Tempo moniert, so hoffe ich dieses Mal auf etwas mehr Aktion. Hören wir also, ob ich und auch alle anderen Hörerinnen und Hörer dieses Mal so richtig auf unsere Kosten kommen.

Zunächst, wie immer, einige Worte zum Inhalt: Arn und Peet irren, vollkommen abgeschnitten von der Promet, weiter durch die verlassene Raumstation. Unterdessen stößt der Frachter HTO234 zur Promet, um mit deren Besatzung das weitere Vorgehen zu diskutieren und zu planen. Die Kunde vom außerirdischen Raumer kommt schließlich auch bei Peets Vater auf der Erde an. Dieser wittert eine große Chance und plant kurz darauf die Bergung bzw. die Demontage nebst Abtransport. Dann beginnt sich die offensichtlich doch nicht so funktionslose Raumstation zu regen und auf ihrer Oberfläche tut sich etwas auf, das an ein gewaltiges Auge erinnert. Handelt es sich um eine gefährliche Waffe? Schließlich erfassen schwere Vibrationen die Raumstation und die Promet wird in ein rotes Licht getaucht. Damit endet die vierte Folge.

 

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Die vierte Folge, so muss ich sagen, ist die erste, die meiner Meinung nach ein ordentliches Erzähltempo mit sich bringt. Nicht falsch verstehen, man geht es immer noch recht gemütlich an, aber dieses Mal auf jeden Fall nicht zu langatmig. Auch der Rückblick zu Beginn war nicht so schmerzhaft lang wie beim letzten Mal. Ein paar Kritikpunkte, die ich an der Geschichte habe, sind vor allem dem teilweise sehr irrationalen Handeln der Charaktere zuzuschreiben. Was mich wieder einmal zu einem heftigen Kopfschütteln verleitete, war die Tatsache, dass Jörn dem Kapitän und in Folge dessen der gesamten Besatzung der HTO234 (mehr als 50 Mann!) die wahre Identität Arns offenbart. Und das wirklich absolut und vollkommen grundlos! Für mich persönlich absolut unbegreiflich, aber das ist dann wohl eher der Buchvorlage zuzuschreiben und weniger dem Hörspiel an sich. Sprecher, Geräuschkulisse und Musik sind in gewohnter Qualität, verglichen zu den bisherigen Folgen.

Innerhalb der Reihe ist die vorliegende Episode bisher die erste von der ich sagen kann, dass ich mit dem Erzähltempo zufrieden war. Die Geschichte an sich weist nach wie vor hier und dort Schwachstellen auf, was wahrscheinlich der Vorlage geschuldet ist. Wer bisher Gefallen an der Serie gefunden hat, der wird auch bei der vierten Folge auf seine Kosten kommen und womöglich noch stärker darin bekräftigt werden, der Promet und ihrer Besatzung auf ihrer Reise zu folgen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass diese Folge mein Interesse wieder etwas aufgerüttelt hat, so dass ich mich auf die fünfte Folge ehrlich freue.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher: (4,5)
Handlung: (3,5)
Charaktere: 
tech. Umsetzung:  
Cover: 
Emotion:
 
22 Punkte = Hörspaß

Cover: © WinterZeit


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