Die Elfen – Tod in der Nachtzinne (9)
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Mit der neunten Folge geht es nun langsam aber sicher auf das Ende der Reihe, die auf elf Folgen ausgelegt ist, zu. Dabei gibt es noch einiges abzuarbeiten, so dass wir uns auf ereignisreiche 70 Minuten gefasst machen können.

Die vorliegende Folge wartet mit einer Vielfalt an Orts- und Zeitsprüngen auf, die eine Zusammenfassung stark erschweren, dennoch will ich mein bestes Versuchen. Wir starten mit einer Begegnung zwischen Ulric und dem geheimnisvollen Bruder Jules kurz nach der Zerstörung Sonnenbergs. Dieser schenkt ihm drei Figuren von ihm, Halgard und dem Hund Blut. Er entdeckt Fäden an den Figuren, die seiner Meinung nach ihre Lebensfäden darstellen. Eben dieser Bruder Jules begegnet uns wieder im Kloster des Tjured-Ordens, wo er seine Ordensbrüder und –schwestern in einem grausamen und düsteren Ritual opfert. Einzig Bruder Guido kommt mit dem Leben davon, durch einen magischen Parasiten in seinem Kopf allerdings unfähig von den Ereignissen zu berichten. Einige Jahre später spitzt sich die Situation zwischen Trollen auf der einen und Menschen und Elfen auf der anderen Seite wieder langsam aber sicher zu. Die Menschen errichten eine neue Burg als Blockade gegen die Trolle. Bruder Guido fungiert bei diesem Vorhaben als Baumeister, unterdessen hat er es geschafft den Parasiten zu täuschen und die schrecklichen Ereignisse in Form von Bildnissen zu Papier zu bringen. Das Buch vertraut er Kadlin an in der Hoffnung, dass sie die Zeichen zu deuten weiß. Kurz darauf kommt es zu einem weiteren Zwischenfall mit einem einzelnen Troll. Lambi und sein Gefolge sind sich einig, dass ein Angriff gegen die Trollfestung Nachtzinne die beste Alternative ist. Kadlins Warnungen werden mit Spott und Verachtung weggewischt. Was niemand ahnt ist, dass diese Konfrontation mit Absicht herbeigeführt wird. Andernorts hat Ganda unterdessen den schwer verwundeten, bereits tot geglaubten Ollowain gefunden. Trotz schwerer Einwände gewährt Elija ihr die Aufnahme des Elfen nachdem sie uneingeschränkte Treue schwört, von seinen Hintergedanken ahnt Ganda zunächst nichts.

 

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Ein Folge in der sehr viel passiert und in der sich der unkonzentrierte Hörer sehr schnell verlieren kann. Ich musste das Hörspiel auch mehr als einmal hören, um alle Aspekte zu erfassen. Atmosphärisch präsentiert man den Fantasy-Fans ein absolut herausragendes Hörspiel. Die Geräuschkulisse ist absolut authentisch, die Sprecher sind erstklassig und die Charaktere, die sie verkörpern, sehr lebendig. Abgerundet wird das Gesamtbild durch den epischen Soundtrack der auch in einer Kinoproduktion zünden würde. Wenn man unbedingt etwas kritisieren wollte, dann sind es vielleicht die etwas zahlreichen Sprünge in Zeit und Ort.

Fazit: Ein hervorragendes Kapitel im Elfen-Epos, der atmosphärisch auf ganzer Linie überzeugt. Die Handlung mag vielleicht einen Tick zu unübersichtlich sein, aber das ist ein Punkt den man verschmerzen kann. Wir steuern geradewegs auf das große Finale zu, das spürt man deutlich.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung: (3,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: 
Emotion: (3,5)
 
27 Punkte = Ohrenschmaus

Cover: © Folgenreich

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