Dragonbound (13) – Faldaruns Spiel
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Der Titel der neuen Folge lässt bereits vermuten, dass ein neuer Charakter von nun an mitmischen wird. Doch wer ist Faldarun und ist er wirklich so neu? Wer die Cover der Vorgängerfolgen ein wenig akribischer unter die Lupe genommen hat, wird bereits zur Kenntnis genommen haben, dass über dem „Dragonbound“-Schriftzug der Zusatz „Faldaruns Spiele“ prangt. Finden wir also heraus, was für ein Spiel dieser Unbekannte mit unseren Helden treibt oder zu treiben beabsichtigt.

Nachdem unsere Freunde in der letzten Folge einen tragischen Verlust zu beklagen hatten, sind sie nun an einem Punkt angekommen, an dem sie sich geschlagen geben. Betrübt verlassen sie den Ort und Zarilis wünscht den drei Abenteurern alles Gute, er wird nun alleine weiter gegen den Drachen ankämpfen müssen. Doch es dauert nicht lange bis Lea die ganze Geschichte spanisch vorkommt und sie und ihre Freunde nochmals zurückkehren. Die Drachenprinzessin ist nicht verwundert, dass Zarilis kurz nach ihrer Abreise bereits fort ist ohne jedoch mitgeteilt zu haben, wohin er so schnell verschwinden musste. Im alten Schloss werden sie fündig, doch geraten in eine tödliche Falle. Mit Hilfe des tot geglaubten Dogos will Zarilis den Drachen Katarakt töten und den gewaltigen Schatz in seinen Besitz bringen. Wird er damit durchkommen?

 

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Mit der dritten Folge wird die Geschichte rund um Katarakt abgeschlossen und man wendet sich neuen Dingen zu. Zum Abschluss offenbart sich Lea der Wanderer Faldarun in seinem purpurroten Mantel und dem „dämlichen“ Spitzhut, wie die Drachenprinzessin es beschreibt. Er nennt sich selbst einen Beobachter und scheint großes Gefallen daran zu haben, Lea und ihre Freunde in ihren gefährlichen Abenteuern zu beobachten. Durch die Bedrohung ihrer Freunde gelingt es ihm schließlich, Lea für sein „Spiel“ zu gewinnen und er stellt ihr eine neue Aufgabe, für die lediglich 24 Stunden Zeit sind. Sollte Lea ihren Freunden oder sonst wem gegenüber etwas von dieser Vereinbarung verraten, gilt das Spiel als verloren und ihren Freunden droht der Tod.

Die dritte Folge der zweiten Staffel ist, was Atmosphäre und Musik-/Geräuschkulisse angeht, wieder sehr gelungen. Gute Arbeit Gigaphon! Die Handlung lässt allerdings etwas an Tempo vermissen und schleppt sich stellenweise sehr gemächlich dahin. Eine gute Viertelstunde verwendet man auf den Dialog zwischen Lea und Faldarun und die Länge dieses Gespräches spürt man als Hörer deutlich. Die Sprechleistungen sind gewohnt gut, auch wenn ich mich wieder etwas an den diversen Kraftausdrücken, die man der Drachenprinzessin in den Mund gelegt hat, gestört habe (da sind Faldarun und ich einer Meinung). Diese Ausdrucksweise passt so gar nicht in das ganze Szenario und drück, was mich angeht, etwas auf die ansonsten prima Stimmung dieses Fantasy-Hörspiels. Alles in allem eine etwas zu langatmig geratene Handlung in einem ansprechenden atmosphärischen Gewand. Somit gelingt es dennoch, die Hörerinnen und Hörer neugierig auf die Fortsetzungen zu machen. Der Grundstein für Faldaruns Spiel ist gelegt, ich bin somit gespannt, wer daraus als Sieger hervorgehen wird.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: 
Emotion: (3,5)
 
24,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © gigaphon