Bernhard Hennen: Die Elfen - Der Fluch des Schicksalswebers (4)
Written by Sven Kettner |
 
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Firnstayn ist nicht mehr sicher, denn die Trolle sind auf der Suche nach ihrer Erzfeindin. Die Spur führt sie, dank der Hilfe von Skangas erschaffenen Hunden, in das Fjordland.Alfadas und seine Gruppe können jedoch nichts dagegen unternehmen, denn diese kommen erst an, als alles vorbei ist. Ein Augenzeuge berichtet ihnen, was sich zugetragen hat. Demnach muss er um seine Geliebten Angst haben, denn deren Verbleib ist ungewiss. Hingegen für den Zuhörer nicht, weil dieser die volle Geschichte erlebt und weiß, was sich zugetragen hat. Asla, Anda und die Bewohner kämpfen ums nackte Überleben und dabei verlieren sie so manchen Menschen an ihrer Seite.

 

Das Hörspiel „Die Elfen – Der Fluch des Schicksalswebers“ von Bernhard Hennen wurde vom Zaubermond Verlag produziert und erschien bei Folgenreich. Dies ist nun der vierte und somit vorletzte Teil einer hervorragenden Fantasy-Saga. Dank gebührt auch Dennis Ehrhardt, der diese Hörspiele erst möglich gemacht hat. Die Sprecher sind wieder sehr zahlreich und leisten im Gesamten eine sehr gute Leistung. Allen voran hat Dagmar Dreke (Asla) ein faszinierendes Können an den Tag gelegt. Ihre Figur wird perfekt dem Zuhörer präsentiert, denn dieser erlebt einen Charakter, der sämtliche Gefühlsebenen durchlaufen muss. Ebenso bleibt Jan-David Rönfeldt (Dugmar) sich und seiner Figur treu, indem er weiterhin gekonnt die glaubhafte Boshaftigkeit spielt. Dabei schafft er es eine 100 prozentige Authentizität eines Trolles zu vereinnahmen.

Hektisch geht es in jedem Fall auch bei dieser Folge wieder zu, denn die Kämpfe sind rasant und emotionsgeladen gestaltet. Anzumerken sei hierbei, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit hierbei durchaus von Vorteil ist. Ansonsten würde man kleine Einzelheiten schnell verpassen und dies wäre durchaus schade. Dies kann demnach auf der einen Seite ein Kritikpunkt sein, aber auf der anderen wird eine Schlacht realistisch nah kreiert. Nimmt man dies als Ausgangspunkt, so sind leisere Rufe aus der hinteren Schlachtreihe und laute Kampfgeräusche, bei der aktuell im Vordergrund stehenden Figur, eine perfekte Darstellung.

 

Die Story wird dieses Mal für Alfadas erzählt, der zu spät zurück ins Fjordland aufgebrochen ist. Dieser bekommt die Vorkommnisse nun geschildert und zeitgleich auch der Zuhörer. Resultierend daraus lässt sich sagen, dass dies eine gute Idee ist. Dadurch ist ganz klar der Rahmen gestaltet, welcher von vorne rein klar macht, die Helden können hierbei nicht mehr eingreifen. Einzig und allein bleibt, die zum einen herrliche, zum anderen langgezogene Melodie ein kleines Manko. Für meinen persönlichen Geschmack wurde hier dies ein wenig stark in die Länge gezogen und man wartet eine „Ewigkeit“, dass endlich die Sprecher zu Wort kommen. Hingegen steht es nicht zur Diskussion, dass die von Andreas Meyer gestaltete Musik wirklich sehr schön ist und passend aufbauend für die Atmosphäre.

Eine ausgezeichnete Leistung von Sprechern und Story, welche den Zuhörer fesselt und ihn in die Welt von Bernhard Hennen versinken lässt. Das große Finale kann nun sehnsüchtig erwartet werden.

 

Unsere Bewertung

Sprecher :

Story:

Aufbau:

Atmosphäre: 

16 Sterne = hervorragend

Cover: © Folgenreich

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