Faith van Helsing: Blutdurst (33)
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Die Geschichte spielt circa zwei Monate nach Shanias Beerdigung. Faith soll am frühen Morgen eigentlich Daniel und ihren Vater vom Flughafen abholen, doch kurz nach dem Aufwachen stellt sie beunruhigende Veränderungen an sich fest – das Licht blendet, sie hat eine trockene Kehle, Halsschmerzen und ihr Spiegelbild ist verschwunden.

Nach Shanias Tod hatte sich auch Win verändert - er war in sich gekehrt und versuchte seinen Schmerz in Alkohol zu ertränken. Eigentlich waren Delia Richards und er frisch verlobt, doch vor einer Woche hatten sie sich wegen einer neuen Kommilitonin heftig gestritten und Win war davon gelaufen. Jetzt taucht er plötzlich wieder in der gemeinsamen Wohnung auf.

In einer Rückblende erfährt der Hörer vom Schicksal Wins neuer Kommilitonin Denice Dubois und deren Bruder und das Rätsel um die Veränderungen ist gelöst.

 

Delia flüchtet, wie sie erschreckt feststellt, ebenfalls zum Vampir gewordenen Faith. Sie ist wieder auf der Flucht- steht jedoch plötzlich Win gegenüber und auch Faith taucht auf. Diese hilft ihr zunächst gegen Win, befindet sich kurz darauf aber in einem inneren Kampf zwischen ihrem Blutdurst und ihrer Menschlichkeit. Schließlich erzählt Faith wie sie zum Vampir wurde und beschließt nun, zusammen mit Delia, nochmal das Haus Denice Dubois aufzusuchen, um dem Spiel endgültig ein Ende zu bereiten.

In einer weiteren Rückblende wird erzählt wie auch Win zum Vampir wurde und dabei seine Menschlichkeit und Seele verlor. Zudem erfährt der Hörer was es mit dem seltsamen Vampirismus auf sich hat.

Im Haus der Dubois kommt es zum finalen Kampf, in dem Delia ihre neuen Feenkräfte voll entfaltet und die beiden Dubois-Geschwister vernichtet werden können. Faith und Win erholen sich wieder, doch in einem abschließenden Gespräch gesteht Win, dass er das Team verlassen wird.

 

Das ist also nun die zweite Geschichte der neuen Faith-Zeitrechnung. Und auch diese kann nicht überzeugen. Eine “Möchtegern-Horror-Episode“ mit fadem Beigeschmack. Die Handlung und der Hintergrund der Gegebenheiten wirken sehr an den Haaren herangezogen und stellenweise öde. Schlangen, die Vampirismus verursachen - sehr unglaubwürdig, weit ab von jeder „normalen“ Vampir-Mythologie und zudem bei John Sinclair entlehnt. Außerdem entfaltet die Folge keine wirklich gute Dynamik. Der Wechsel zwischen den Schauplätzen und den Rückblenden ist holprig, auch wenn der Einstieg mitten ins Geschehen eine Abwechslung ist.

Die Verfolgungsjagd auf Delia ist dermaßen in die Länge gezogen, dass sie förmlich langweilt. Auch ist die ganze Handlung sehr voraussehbar und birgt wenig Überraschungen.Lediglich das Ende ist etwas unvorhersehbar und traurig, schließlich verlässt ein weiterer Hauptcharakter die Serie – bestimmt nicht zum Wohlgefallen der Fans.

 

Beim genauen Zuhören stößt man auf weitere, in der vorangegangenen Folge angedeutete , offensichtliche Seltsamkeiten – welche komisch wirken, wohl aber im Laufe der Zeit geklärt werden sollen und in die Haupthandlung eingebettet sind - zufrieden bin ich damit jedenfalls nicht. Das Doppel-D im Namen Daniel Drakesund auch die Beschreibung der überglücklichen Liebe zwischen Faith und Daniel macht einen stutzig. Nach dem Kampf mit Win tut Daniel seine Fähigkeiten zum zweiten Mal als Zufall ab –dies ist ebenfalls sehr unglaubwürdig.

In dieser Folge Können auch nicht alle Sprecher überzeugen. Besonders Tanja Geke (Delia Richards) klingt in vielen Szenen überzogen und nervig und der Opfer-Passant klingt nach einem Amateur.

Die Geräusche sind ebenfalls nicht 100% überzeugend, wieso klingt es beispielsweise bei den Frauen immer so als wenn sie mit Stöckelschuhen gehen würden? Sehr unglaubwürdig. Und etwas weniger Bombast wäre manchmal gar nicht schlecht. Lediglich die Musik passt gut zu den Szenen.

Mich lässt auch diese Folge wieder mit einem eher negativen Gefühl zurück. In der nun zweiten Folge der neuen Ära ist leider kein Aufwärtstrend erkennbar.

 

Unsere Bewertung:

 

Sprecher :

Story: 

Aufbau:

Atmosphäre:

 

10 Sterne = akzeptabel

Cover: © R&B Company

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