Dragonbound: Seeschrecken (02)
Written by Sven Kettner |
 
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Nachdem die Seeflotte stark dezimiert worden ist, sollten die Prioritäten eigentlich woanders liegen. Aber wo kämen wir hin, wenn man eine wunderschöne Meerjungfrau in Nöten einfach ihrem Schicksal überlassen würde? Eben aus diesem Grund legt sich die königliche Truppe mit den überlegenen Seemonstern an und muss dabei weitere Verluste beklagen.

An dieser Stelle wird auch von meiner Seite ein sofortiger Cut gesetzt, denn allzu viel sollte schließlich nicht verraten werden. Klar ist nur eines, dass der Zuhörer etwas enttäuscht sein dürfte. Dies liegt keineswegs an der Leistung der zahlreichen Sprecher, welche zumspäteren Zeitpunkt noch genaue Erwähnungen erfahren, sondern viel mehr schweift hier Peter Lerf (Buch & Regie) grandios ab. Über die sinnlose Aktion, welche in diesem Teil stattfindet, gibt es selbstverständlich mehrere Meinungen aber verglichen mit dem Tempo und Inhalt der ersten Episode ist dies, so macht es den Anschein, ein Lückenfüller. Fazit des Ganzen, und dies kann gesagt sein, ist unter dem Strich ein nicht hinnehmbares Resultat.

 

Auf der anderen Seite ist die Produktion in Form von Musik und Ton Mischung durch Gigaphon Entertainment absolut klasse.Ebenso kann sich Sebastian Röder durch sein perfektes Mastering auf die Schultern klopfen, denn keinerlei Fehler sind in dieser Produktion ersichtlich. Besonders herausstechend in Form der Sprecherleistung, wenn dies überhaupt möglich ist, ist Martin Sabel. Die Figur von Dogo, dem etwas trotteligen Magier, ist einfach hervorragend umgesetzt. Der Zuhörer ist hin und her gerissen zwischen den Gedanken, dass es sich hierbei einfach nur um einen Schwachkopf handelt und Mitleid für ihn, dass er stets bemüht, aber erfolglos bleibt.

Alles in allem bekommt der Zuhörer hier definitiv Lust auf mehr. Dies ist keinesfalls der Story von „Seeschrecken“ geschuldet, sondern liegt viel mehr daran, dass man alle Hoffnungen auf den nächsten Teil legt. Episode drei „Der Murog“ hält allein schon durch sein Cover einige Spannung bereit. Trotz allem bietet Episode zwei natürlich nicht nur negative Seiten, sondern eröffnet dem Zuhörer weitere Gesichtspunkte einzelner Charaktere. Auch im Bezug spezieller Konstellationen entwickelt sich, wenn auch zuvor ersichtlich, ein klares Bild.

Zusammenfassend dient dieser Teil auf der einen Seite einer guten Unterhaltung, auf der anderen dürfte der ein oder andre Zuhörer etwas enttäuscht vom herausgenommenen Tempo der Handlung sein. Dadurch wächst ein Stück der Druck auf die nächste Episode. Die Besprechung des nächsten Teils wird selbstverständlich auch in Kürze erscheinen.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher : 

Story: 

Aufbau:

Atmosphäre: 

13 Sterne = gut gelungen

Cover: © Europa

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