Die drei ???: Und der schreiende Nebel (162)
Written by Sven Kettner |
 
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Ein unnatürlicher Nebel, der mitten in der Einöde ein kleines Dorf in Angst und Schrecken versetzt, sorgt für einen neuen Fall. Dieses Mal werden „Die drei ???“ an ihre Grenzen gebracht und müssen selbst ihre eigenen Urängste überwinden. Jedoch wird dies nicht reichen, denn aus drei Detektiven können auch sehr schnell weniger werden wie Justus, Peter und Bob bald feststellen.

Arnold Brewster, bekannt aus der 41. Folge („Volk der Winde“),  gibt Justus, Peter und Bob wieder einen Auftrag, der für das junge Publikum etwas schwerer wiegt als üblich. Die drei Detektive müssen sich mit einem mysteriösen Nebel auseinandersetzen. Dabei gilt es das kleine Dorf von Kopf bis Fuß zu untersuchen und zahlreiche Verhöre bzw. Befragungen zu führen. Natürlich hilft auch ihr Auftraggeber mit, wo er nur kann, aber die Ermittlungen gehen nur schleppend voran. Hierbei werden vom Zuhörer völlig wilde Theorien entwickelt, die aber, so kann man mit Sicherheit hier schon verraten, alle ins Leere laufen.

Diese Geschichte regt nicht nur zum Mitfiebern an, sondern bietet eine völlig unerwartete Entwicklung. Solch ein Spannungsverlauf und aufgeladene Atmosphäre war sehr lange nicht mehr gegeben und kann mit den Anfängen der Hörspielreihe sicherlich mithalten. Die skurrilen Figuren  sorgen bis zum Schluss für einen hohen Unterhaltungswert. Etwas dünn hingegen gestaltet sich das Ende selbst. In sehr kurzer Zeit werden die Tatsachen ans Tageslicht befördert und decken alle Machenschaften dem Zuhörer auf.

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Trotz allem ist dies keinesfalls schlimm, denn durch die komplette Sprecherreihe hinweg wird dem Zuhörereine fabelhafte und vor allem authentische Leistung präsentiert. Allen voran Horst Neumann,  der den wissbegierigen Prof. Arnold Brewster perfekt mit seiner Stimme trifft. Neben der Stammbesetzung reiht sich auch ein Preisträger ein, denn Eckart Dux wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zu keiner Zeit kommen Verwechslungen vor, sodass der Zuhörer keinerlei Probleme beim Hören hat. Auch dies ist keine Selbstverständlichkeit und gilt es hervorzuheben.

Unterm Strich wird man dennoch vollkommen begeistert sein. Auch die Sound-Effekte sind prima ein- und umgesetzt worden. Besonders im Gedächtnis blieb die alte Kuckucksuhr, welche für einen echten Gruselmoment sorgte. „Der schreiende Nebel“ wertet in allen Bereichen die Hörspielserie wieder auf und lässt die Herzen von Fans der ersten Stunde, nicht nur durch die Leistung, sondern auch durch die doch gruselige Story höher schlagen. 

 

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:  (4,5)
Handlung: (4,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: (3,5)
Emotion:
 
24,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © Europa

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