Die Playmos - Raketenstart ins All (48)
Written by Martina Ernst |
 
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In Folge 48 „Die Playmos – Raketenstart ins All“ decken Pauls Lieblingsspielfiguren Sam, Emil und Liv einen üblen Sabotageakt auf. Eine wichtige Mission ist gefährdet.

Paul hat gerade eine neue Spielwelt aufgestellt und ist dabei, eine Fotokamera-Falle für die Playmos einzurichten. Da platzt seine Mutter ins Zimmer und will unbedingt Staubsaugen. Alle Aufregung hilft nichts, Paul muss nachgeben. Prompt landet Plastikpapagei Tolle im Staubsauger. Für die Rettungsmission gehen Paul und seine Mutter in den Garten. Inzwischen erleben seine Lieblingsspielfiguren ein unglaubliches Abenteuer.

 

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Die Playmos-Geschichten sind immer gleich aufgebaut. Paul stellt eine Falle für die Playmos auf und wird durch irgendetwas abgelenkt, was ihn aus dem Zimmer lockt. Bisher hat er ist nicht geschafft nachzuweisen, das mit dem Playmos etwas nicht stimmt. Interessant ist sein Telefongespräch mit Tobi. Tobi hat damals Paul seine Playmos geschenkt. Er weiß mehr über die Plastikfiguren als er zugibt. Mit jeder neuen Spielzeugwelt steht den Playmos ein neues Abenteuer bevor. Auslöser ist jedes Mal, dass Paul die Figuren da hinein stellt. Warum rühren sich die Playmos nicht, wenn Paul dabei ist? Das bleibt ein Geheimnis.

Der Bezug zur Realität, Spielen im Kinderzimmer, macht die Playmos-Abenteuer so interessant. Was passiert in der Zeit, wenn sich kein Mensch im Kinderzimmer aufhält? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Originell sind ebenfalls die Einfälle, wie Paul immer wieder daran scheitert, die Wahrheit ans Licht zu bringen. In Folge 48 schließen sich Sam, Emil und Liv einer Besuchergruppe in einer Raketenbasis an. Die Führung kurz vorm Raketenstart ist spannend. Sam kann mit seinem Wissen über das Weltall auftrumpfen. Auch für den Hörspiel-Zuhörer sind die Infos und Erklärungen von Sam und der Astrophysikerin Dr. Maria Mitchell sehr interessant. Da lässt sich die eine oder andere Lücke auffüllen. Zufällig bekommen die Playmos einen Streit mit und beobachten, wie sich der Astronaut danach am Materialschrank zu schaffen macht. Dummerweise werden sie vom Täter entdeckt. Ihr Abenteuer nimmt größere Ausmaße an als gedacht. Witzig wie Captain Tolle und ein Hilfsmittel durch Pauls unüberlegtes Eingreifen an Bord der Rakete kommen. Ohne den Papagei wären die Playmos auch nicht vollständig. Das Zusammenspiel der Sprecher klappt perfekt. Die Geräusche werden atmosphärisch untermalend eingesetzt. Auch die Musik ermöglicht wie gewohnt einen tollen Einstieg und Ausklang. Die Geschichte ist nicht ganz so spannend wie in Folge 47. Einiges lässt sich vorhersehen. Die neue Kulisse überzeugt. Der Traum vom Astronautenleben geht in Erfüllung. Das Ende ist gelungen. In Pauls Rolle könnte jedes Kind schlüpfen, das zurück ins eigene Zimmer kommt. Hat sich etwas verändert? Paul ist sich immer noch sicher, dass hier etwas nicht stimmt.    

Details der Geschichte werden auf dem Cover passend dargestellt. Dank der Gestaltung lässt sich schnell erkennen, in welche Kulisse das neue Abenteuer führt. „Die Playmos – Raketenstart ins All“ macht Lust darauf, selbst mal eine Raketenbasis zu besuchen. Das Hörspiel-Abenteuer spricht alle Kinder ab 5 Jahren an, die von Weltraumabenteuern träumen.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere: (3,5)
tech. Umsetzung:
Cover:
Emotion:
 
23,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © floff