Dorian Hunter – Folge 23: Tod eines Freundes
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Nachdem wir im vergangenen Zweiteiler bereits einen tiefen Einblick in die Vergangenheit rund um Dorian Hunters früheres Ich erhalten haben, verschlägt es uns auch dieses Mal wieder über weite Strecken ins Spanien des sechzehnten Jahrhunderts. Wie wird die Geschichte rund um Juan Garcia de Tabera enden und was bedeutet die Vergangenheit für Dorian Hunter und die Gegenwart? Zudem lässt der Titel der Folge vermuten, dass Hunter oder Tabera einen Freund verlieren werden … wer wird das sein?

Zu Beginn verschlägt es uns direkt wieder nach Spanien zur Zeit der Inquisition, de Tabera hat sich Zutritt zum Ritual einer Satanistengesellschaft verschafft und wird Zeuge der Geburt des Dämonendrillings. Zudem trifft er dort auch auf Lucero mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Im weiteren Verlauf erfahren wir, dass nur ein Mittel den dämonischen Drilling vernichten kann … der goldene Drudenfuß, den Taberas Lehrmeister unter Aufopferung seines Lebens erschuf. Nach und nach erfahren wir die gesamte Geschichte rund um de Tabera bis hin zu seinem Ende. Wie man sich wohl denken kann, ist es damals nicht gelungen den Drilling zu vernichten, denn wo wäre sonst der Bezug zur Gegenwart? Die Frage, die sich Hunter und auch den Hörern nun stellt, ist: „Wo ist der Drudenfuß abgeblieben?“

In der Gegenwart kommt Hunter nach und nach dem Verbleib des Drudenfußes auf die Spur und macht sich auf den Weg zu Coco Zamis und Helnwein, die immernoch unter dem Dach Rosqvanas weilen. Was sie nicht wissen ist, dass sie sich in tötlicher Gafahr befinden … denn nicht nur Hunter hat einen Bezug zur Vergangenheit. Wieder einmal kommt es zu einem actionreichen Showdown und dieses Mal endet dieser mit einem herben Verlust für Dorian.

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Wieder einmal präsentiert man uns eine rasante Folge, diese ist vorallem durch schnelle und ständige Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart geprägt. Es genügt nicht, die Folge nebenher beim Bügeln oder ähnlichem zu hören, man muss schon aufmerksam sein, um das Gehörte in seinem ganzen Umfang zu erfassen. Zu den Wechseln in der Zeit gesellen sich auch Sprünge in der Erzählperspektive. An mancher Stelle geht die Rasantheit vielleicht teilweise etwas in Konfusität über, aber alles in allem legt man ein gutes Erzähltempo an den Tag. Technisch ist auch wieder alles einwandfrei, die Musik habe ich dabei dieses Mal nicht als so dominant empfunden wie in den letzten beiden Folgen. Über die Qualität der Sprecher muss man bei einer Produktion wie Dorian Hunter, die, wie ich finde, nun schon über einen langen Zeitraum Maßstäbe setzt, eigentlich nicht sprechen.

Die Story wird in der neuen Folge wieder auf gute Weise vorangetrieben und es bleiben noch so einige Fragen offen, die geradezu danach schreien, beantwortet zu werden. Ich jedenfalls bin sehr gespannt wie es weiter geht und hoffe dass die Wartezeit bis zum nächsten Hunter-Abenteuer nicht zu langsam vergeht. Dort erwartet uns eine Reise nach Amsterdam und es ist wohl klar, dass Dorian sich nicht wegen der Coffee Shops auf den Weg macht.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher: 
Handlung: (3,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: (4,5)
Emotion:

 

  25 Punkte = Ohrenschmaus

Cover: © Folgenreich

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