Jack Slaughter: Der satanische Gral (20)
Written by Sven Kettner |
 
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Der finale Abschluss der Horror-Serie rund um „Die Tochter des Lichts“. Jedoch wem sein Ende ist auch gekommen? Jacks Seele ist für immer verloren, außer es wird noch eine Lösung gefunden wie dies verhindert werden kann. Wozu hat man Familie und Freunde, wenn nicht dafür, dass diese einem helfen und gemeinsam alles auf eine Karte setzen? Ein Einsatz, der alle das Leben kosten kann und nie zuvor gefährlicher war, steht ihnen bevor.

Professor Doom ist am Leben, natürlich hat daran auch keiner gezweifelt. Ohne diese schräge Figur wäre es natürlich auch viel zu langweilig gewesen. Mehr als eine Woche unter Schutt und Asche musste Doom ausharren bis er endlich befreit worden ist. Das Angebot von Lucy Lucifer kommt ihm dabei recht gelegen, denn der Professor ist stinksauer. Kaffee ist hierbei sein Elexir des Lebens und davon wird eine Menge benötigt, sodass er wieder zu vollen Kräften kommt. Eine Anspielung auf „Krüger Kaffee“ bleibt nicht verborgen und passt einfach in das komplette Werk hinein. Zum einen sehr stumpfsinnig und voller schwarzem Humor ist die Hörspielserie gerade durch diese Art und Weise gelungen.

 

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So ist auch Till Hagen nicht verlegen, um mit viel Wortwitz einige Stellen zu kommentieren. Dieter Klebsch (Professor Doom) verkörpert den kaffeedurstigen Dämon par excellence.  Rainer Fritzsche (Basil Creeper) übernimmt sichtlich erfreut wieder die schleimige Rolle des Dieners. David Nathan (Tony Bishop) und Simon Jäger(Jack Slaughter) sind beide hochklassig in ihren Rollen besetzt worden und zeigen auch in der finalen Folge, dass sie sichtlich Freude an der Umsetzung empfunden haben. Aber auch Axel Lutter sei hier noch hervorgehoben, der den Pater der „Kirche der Niedertracht“ grandios verkörpert.

Dass es sich womöglich wirklich um das Ende der Serie handelt, könnte durch die Figur Grandma Abigail klar werden. Die Aussage, dass nur noch Energie für eine Aktion vorhanden ist, ist ein starkes Indiz dafür. 

Der große Showdown am Kloster bietet noch einmal eine große Unterhaltung, aber auch dieser verdeutlicht, dass die Jack Slaughter Hörspielserie sein Ende gefunden hat. Handlungsfäden sind alle zusammengelaufen und es gibt keine offenen Fragen mehr. Auch wird der Zuhörer ein wenig traurig sein, denn geliebte Hauptcharaktere werden getötet.

Rückblickend auf die Tochter des Lichts und seine 20 Folgen hat Lars Peter Lueg (bei uns im Interview) eine perfekt stumpfsinnige und mit derben Sprüchen und Handlungen gespickte Serie ins Leben gerufen. Dank den Dialogbüchern von Devon Richter und Nikola Frey wird es dem Zuhörer niemals langweilig, denn Fernsehzitate aus den 1980er Jahren sorgen zusätzlich für Erheiterung.

Ob es nun wirklich das komplette Ende ist, sei dahingestellt, denn schließlich ist es dem Kopf der Serie stets zuzutrauen alles auf den Kopf zu stellen und die Fans zu überraschen. An Ideen dürfte es keinesfalls mangeln. In diesem Sinne: “Was sagt der Orkan zur Palme?” /  “Halt die Nüsse fest!“

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung: 
Charaktere: (2,5)
tech. Umsetzung: (3,5)
Cover:
Emotion:
 
19 Punkte = Rohdiamant

Cover: © Folgenreich

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