Offenbarung 23: Area 51 (52)
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Ich hätte darauf wetten können, dass, wenn es eine Folge über die berüchtigte Area 51 geben würde, es die Folge 51 sein wird. Nun ist es Folge 52 geworden … auch gut, schließlich hat es T-Rex immerhin in der 51. Episode dorthin verschlagen. Heute werden wir also erfahren, ob das, was uns Roland Emmerich in seinem Film „Independence Day“ zeigte, wahr ist und es in der geheimen Area 51 wirklich nur so von in Alkohol eingelegten Aliens und „nerdigen“ Wissenschaftlern wimmelt.

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Bevor die eigentliche Geschichte loslegt, bekommt der Hörer eine Szene serviert, in der Vater und Sohn auf der Kojotenjagd ein mysteriöses Flugobjekt finden. Das stimmt die Hörerinnen und Hörer schon einmal auf die ganze „Aliengeschichte“ ein. Die eigentliche Handlung setzt nun dort ein, wo sie in der vergangenen Folge aufgehört hat; T-Rex hat es auf unerklärliche Weise in die Wüste Nevada verschlagen. Er hat kaum Zeit zu verschnaufen, da rücken auch schon die Sicherheitsleute an, um den Eindringling festzunehmen. Die Frage danach, wie der Hacker so weit in den Sicherheitsbereich eindringen konnte, veranlasst die Zuständigen zum Äußersten. In schlimmster Guantanamo-Manier wird Georg Brand dem Waterboarding unterzogen, aber auch mit diesen Foltermethoden bringen sie keine brauchbaren Informationen aus ihm heraus. Schließlich lässt man ihn vom Las Vegas – Police Department abholen. Aber auch diese Fahrt dauert nicht lange und plötzlich versagen alle technischen Geräte inklusive des Polizeiwagens. Nun geschieht das Unglaubliche, ein unbekanntes Flugobjekt taucht auf, dem allerdings kein Alien, sondern ein Liliputaner entsteigt! Im weiteren Verlauf erfahren wir allerhand über die Geheimprojekte in der Area 51 mit Fokus auf nuklear betriebene Flugzeuge. Auch die, aus dem oben erwähnten Film bekannte, „Freakshow“ darf nicht fehlen, wobei es sich allerdings nicht um Außerirdische, sondern durch Strahlenschäden Entstellte handelt … sofern wahr, ein weiteres tragisches Kapitel in der Geschichte der Militärforschung!

 

Was das Grundthema angeht, fühle ich mich bei der neuen Folge der Offenbarung 23 wieder einmal etwas wohler. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich selbst Wissenschaftler und mit „Nuklear“-Themen vertraut bin. Die vorgestellten Theorien wirken auf mich mehr oder weniger glaubwürdig und sind interessant anzuhören. Der Rahmen-Plot wirkt allerdings wieder etwas an den Haaren herbeigezogen, dass T-Rex nach seiner Folter-Session einfach aus der geheimen Anlage von einem Polizisten abgeholt wird … das wirkt auch für Offenbarung 23 – Verhältnisse mehr als unglaubwürdig. Die Sprecherleistung ist hingegen wieder einmal sehr gut, auch in den Nebenrollen hört man alteingesessene Sprecher wie Gordon Piedesack oder Santiago Ziesmer.

Aliens gab es keine, aber im Großen und Ganzen eine bessere Verschwörungsgeschichte, die mich ein Stück weit versöhnlicher stimm,t nachdem ich den letzten Folgen zuweilen nicht allzu viel abgewinnen konnte.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung:
Charaktere: 
tech. Umsetzung:
Cover:
Emotion: (3,5)
 
23,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © high score music

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