Dorian Hunter 18: Kane
Written by Mareike Möller |
 
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Nach seinen Erlebnissen in Haiti ist dieser in ein emotionales Tief gefallen und tröstet sich Zuhause mit Bourbon und Zigaretten. Miss Pickford (wie immer hervorragend gesprochen von Regina Lemnitz) steht seiner Melancholie eher skeptisch gegenüber und so kommt wieder einmal zu den typischen Zankereien zwischen ihr und Hunter.


Die neuste Folge der Hunter-Reihe konfrontiert den Hörer mit einer ganzen Reihe von zusammenhangslosen Dingen und Szenen. In klassischer Hunter-Manier, schwanken Ort und Dialoge hin und her, sodass der Versuch das Gehörte in einen Zusammenhang zu bringen, zunächst gnadenlos scheitern muss. Erst gegen Ende des Hörspiels verknüpfen sich die Fäden langsam zu einem spannenden Netz und lassen eine großartige Geschichte erahnen.


Zentrale Figur dieses Hörspiels ist Phillip Hayward, der großartig gesprochen wird von Tim Keuer. Keuer kommt diesmal im Booklet selbst zur CD zu Wort und spricht über seine Rolle als autistisch veranlagten Hermaphroditen und das Glück im richtigen Moment „Ja“ gesagt zu haben. Denn Phillip trifft sich mit dem Enkel des Nachbarn Jimmy Kane, der in den Ferien zu Besuch ist, zum Spielen am nahelegenden See. Die Kane-Familie wohnt schon seit vielen Jahren im Haus nebenan.

Parallel zu dieser Geschichte, erfährt der aufmerksame Hörer noch weitere Erlebnisse von Coco Zamis, Donald Chapman, Chief Sullivan und Norman Winter. Die Fäden all dieser Ereignisse hält Olivario (Stefan Krause) in der Hand.
In „Kane“ vereinen sich klassische Geister- und Horrorelemente, die man aus Filmen wie der „Der Exorzist“, „The Six Sense“ oder der Serie „Lost“ kennt. Ein bisschen Grusel für den verregneten Sommernachtmittag auf der Couch. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht!

 

Unsere Bewertung:

Sprecher : 

Story: 

Aufbau:

Atmosphäre:

17 Sterne = hervorragend

Cover: © Folgenreich

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