Dorian Hunter 21: Herbstwind
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Im Büro wird Hunter mit einer Videoaufnahme konfrontiert: bei einer Beerdigung spricht der Bestatter, der die Grabrede hält, plötzlich mit einer anderen Stimme. Die Anordnung des Chiefs ist knapp und unmisverständlich: „Finden sie es raus, Hunter!“ Dorian Hunter zögert nicht und macht sich auf den Weg in den kleinen Ort in Schottland, wo er undercover eine Stellung bei dem Bestatter annimmt. Es dauert nicht lange bis sich merkwürdige Vorfälle häufen. Eine alte Dame, die aus dem hiesigen Seniorenheim ausgebüchst ist, läuft ihm fast vor das Auto und wenig später begegnet Hunter ihr wieder. Allerdings ist sie bereits tot! Ein Zufall oder geht es in dem Altenheim vielleicht nicht mit rechten Dingen zu? Im weitere Verlauf häufen sich zunächst eher die Fragen als dass Licht ins Dunkel käme. Als dann John Sicnlair mit ins Spiel kommt, nimmt auch nach und nach das Tempo zu bis die Spannungskurve zum großen Finale ansteigt.

 

So, war es nun eine Füllerfolge? Die Antwort kann nur ja lauten, aber war es eine unterhaltsame Episode? Ja, alles in allem kann man sagen, dass man wieder eine kurzweilige Folge präsentiert. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Story an sich mich nicht völlig überzeugt. Die Auflösung der Geschehnisse lässt, was mich angeht, noch jede Menge Fragen offen und klärt nicht alle Sachverhalte, die im Laufe der Handlung zusammengetragen wurden, zu meiner Befriedigung. Sieht man davon ab, ist es natürlich eine tolle Sache, dass wir hier Hunter und Sinclair gemeinsam präsentiert bekommen. Die beiden Charaktere, die kaum unterschiedlicher sein könnten, ergänzen sich ausgesprochen gut. Es freut einen wirklich zu sehen, dass zwei große Serien in dieser Form kooperieren und somit den Fans beider Fraktionen ein ganz besonderes Hörerlebnis zukommen lassen. Was die Sprecher angeht habe ich keine Beanstandungen und auch technisch ist das Ganze wieder einmal sehr professionell. Bei der Atmosphäre kann man sich natürlich streiten, das Ganze ist zwar kurzweilig und bietet später auch jede Menge Action, aber wirklicher Grusel kommt hier, zumindest bei mir, eigentlich nicht so richtig auf.

Wie gesagt, vielleicht ein paar kleine Abzüge bei der Story und ein etwas zu moderater Gruselfaktor. Aber die Qualität was Technik und Sprecher angeht, ist wieder einmal auf höchstem Niveau. Und wann bekommt man schon einmal die zwei größten Geisterjäger in der deutschen Hörspiellandschaft (andere wie beispielsweise Tony Ballard sind da noch ein Stück weit weg) im Doppelpack präsentiert? Da können die Fans beider Fraktionen durchaus ohne große Bedenken zugreifen und auch für Hörer, die mit dieser Serie noch nicht vertraut sind, funktioniert das Hörspiel. Bleibt noch anzumerken, dass auch in der Sinclair Folge 83 ein Crossover produziert wurde, der sich mit dem vorliegenden Hörspiel ergänzt.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher : 

Story: 

Aufbau:

Atmosphäre: 

16 Sterne = hervorragend

Cover: © Folgenreich

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