Offenbarung 23: Rheingold (45)
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Alles beginnt mit einer historischen Szene aus der Nibelungen-Sage, in der auch bekannte Sprecher der Serie in die Rollen dieser historischen Charaktere schlüpfen. Danach folgt die übliche "Nachrichten-Meldung", die uns mit den Fakten vertraut macht, die die Grundlage der Folge bilden. Nun ist es dann auch Zeit für T-Rex auf den Plan zu treten, bei einem Besuch im Reisebüro, in dem Nolo arbeitet, fällt ihm die nächste Chiffre Trons in die Hände. Ein Modell des "Rheingold"-Zuges und kurz darauf begibt sich T-Rex, begleitet von seinem Freund Kim Schmittke, auf eine Fahrt in dem historischen Zug. Und dies ist der eigentliche Wendepunkt ab dem die beiden zusehends mit Hinweisen Richtung Rheingold geradezu bombardiert werden. Der Weg führt schließlich in einen Ort Namens Rheinbach. Neben einer Verfolgungsjagd mit einem Zwerg in rotem Cape kommt es dann zu einem krachenden Finale.

 

Die Sage rund um den Nibelungen-Schatz ist zwar interessant aber wirklich Spannung kommt dabei in der vorliegenden Folge leider nicht auf. Die Handlung hat wenige bis gar keine mitreißenden Momente zu bieten und man beschränkt sich weitestgehend auf das Hin- und Herdrehen von Fakten und Hinweisen. Vornehmlich halten sich die Protagonisten mit den verschiedenen Quellen bezüglich der Nibelungen-Sage und deren Interpretation auf. Wie gesagt, die grundlegende Idee mag zwar ganz interessant sein, aber die Art und Weise wie man das Ganze an den Mann bzw. den Hörer / die Hörerin bringt, ist eher langatmig und stellenweise auch langweilig. Da hilft es auch nichts, dass das Ganze von handwerklicher Seite wieder gut umgesetzt ist. Die Sprecher sind, wie immer, überzeugend, können aus dieser Story dann aber auch nicht mehr herausholen. Dieses Mal hat auch Peter Flechtner, die Neubesetzung von Kim Schmittke, eine Hauptrolle. Er macht zwar einen guten Job, verglichen mit Dietmar Wunder, der die Rolle vorher inne hatte, wirkt er dann aber doch etwas blass. Alexander Turrek gefällt mir da deutlich besser.

So fesselnd und packend die vergangene Folge war, die meines Erachtens nach den bisherigen Peak nach dem Neustart darstellt, so blass kommt die vorliegende Episode daher. Es ist zwar lange nicht so schlimm wie die Endlosmonologe eines Saint Clair, die mich damals am Anfang der Serie fast zum Ausstieg aus der Reihe gebracht hätten, aber packend geht anders. Alles in allem eine Folge, die im Offenbarung 23 - Universum eher eine unterdurchschnittliche Position belegt.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher : 

Story: 

Aufbau:

Atmosphäre:

11 Sterne = akzeptabel

Cover: © High Score Music

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