MindNapping - Witchboard (05)
 
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Gerade noch so können sich die vier vor der gewehrschwingenden Tankwartin retten. Ein Scherz oder hat Ron mehr auf dem Kerbholz als er zugeben will? Doch dabei bleibt es nicht, das Auto bleibt in der Nähe des Smoky Mountain Nationalparks liegen. Der Parkplatzwächter schlägt den Gestrandeten vor in einem nicht weit entfernten heruntergekommenen Haus, welches auch noch einem Selbstmörder gehörte, die Nacht zu verbringen. Angekommen wird Eugene nochmal fortgeschickt, um Kerzen beim Parkplatzwart zu holen, Ron will noch hinter ihm her, um ihn zu begleiten, aber da ist Eugene schon verschwunden. Dann beginnt das für das Hörspiel namengebende Prozedere, Ashley schlägt eine Seance vor und bald ist auch das Witchboard mit seinen Buchstaben aufgebaut und das Gläserrücken beginnt. Wie soll es auch anders sein haben die drei bald Kontakt mit einem Geist, der Coraline vor Ron warnt und ihn als Mörder bezeichnet. Sogleich beginnen die gegenseitigen Beschuldigungen, aber was steckt dahinter, ein wirklicher Geist oder treibt einer der jungen Leute ein falsches Spiel und wenn ja, was bezweckt er damit. Die psychologischen Faktoren nehmen ab diesem Zeitpunkt stetig zu bis die Geschichte im Höhepunkt gipfelt und für alle Beteiligten dramatisch endet.

 

Die Story mit der Seance ist an sich nichts Neues und wurde bereits in der „Mittschnitt“-Reihe gebracht, aber was ist auch nicht schon mal irgendwo da gewesen? Die Musik ist das gesamte Hörspiel über düster und bedrohlich. Zu Beginn der Geschichte, wo alles noch nach einem fröhlichen Ferienausflug aussieht, kommt dies einem ein wenig Fehl am Platze vor. Später wirkt sie dann besser … und untermalt nochmals die Endgültigkeit am Schluss der Geschichte. Die vier Hauptdarsteller, Merete Brettschneider, Mia Diekow, Leonhard Mahlich und Daniel Welbat, agieren durchweg überzeugend und tragen das Hörspiel professionell voran und glänzend ins Ziel. Auch die Nebenrollen sind gut und solide besetzt, so dass mir von Seiten der Sprecher nichts zu wünschen übrig bleibt. Das ganze Szenario wirkt zwar etwas konstruiert, aber das war beispielsweise bei der letzten Folge auch nicht anders und mindert keineswegs den Unterhaltungswert.

 

Unsere Bewertung:

 

Sprecher : 

Story: 

Aufbau: 

Atmosphäre: 

 

16 Sterne = hervorragend

Cover: © Audionarchie

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