Van Dusen: Stirb schön mit Shakespeare (05)
 
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Das Hörspiel steigt direkt im Dialog zwischen dem Professor und Hutchinson Hatch ein. Nach der Aufforderung das Problem zu schildern, wird der Hörer an den Ort des Geschehens zurück geführt und erlebt gemeinsam mit dem Reporter, der auch als Erzähler fungiert, nochmals die Ereignisse im Theater. Nachdem die Vorstellung abgebrochen werden muss, macht sich zunächst die Schauspieltruppe und schließlich auch Detective-Sergeant Caruso mit Kollegen daran das Theater Stein für Stein unter die Lupe zu nehmen, allerdings vergeblich. Die Schauspielerin bleibt verschwunden. Nachdem die Erzählung beendet ist und der Professor seine Fragen gestellt hat, geht es an die eigentlichen Ermittlungen. Caruso verhört alle Mitglieder des Theaterensembles auf das Genaueste und es kristallisiert sich bald heraus, dass mehrere Personen ein Motiv hatten, die unbeliebte Prima Donna zu beseitigen. Aber einen Hinweis gibt es, eine Schachtel mit Strychnin vergifteten Pralinen. Aber wer ist der Giftmischer, und wo ist die Leiche, wenn überhaupt ein Mord vorliegt? Nach geradlinigem Verlauf in dem Van Dusen auch noch Hypnose als Tatwerkzeug mit ins Spiel bringt , gipfelt das Hörspiel dann in der finalen Gegenüberstellung in welcher der Professor den Täter mit seiner Aufklärung des Verbrechens konfrontiert.

 

Die Sprecher sind alle gut besetzt, so dass ich von dieser Seite sehr zufrieden war. Die Musik ist klassisch gehalten, immer mal wieder wird das Hörspiel durch zarte Streicher-Klänge passend zum Umfeld untermalt. Die Story konnte mich entgegen dieser Punkte nicht überzeugen, die ganze Geschichte scheint sehr an den Haaren herbei gezogen und dass zum Ende drei potentielle Hypnotiseure unter dem Schauspielensemble präsentiert werden, ist schlicht unglaubwürdig. Auch läuft die ganze Story für meinen Geschmack zu geradlinig ab und hat keine wirklich packenden oder spannenden Momente zu bieten. Das Ganze ist in meinen Ohren schlichte Krimi-Kost für Zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger. Das Umfeld und die Szenerie haben zwar einen gewissen Charme, aber das gewisse Etwas fehlt einfach. Wenn ich diese Produktion mit anderen Kandidaten auf dem Markt, wie z.B. den Sherlock Holmes und Pater Brown Produktionen von Maritim oder auch Lady Bedfort von Hörplant, vergleiche, so hat die Denkmaschine Prof. Van Dusen meiner Meinung nach nichts Einzigartiges zu bieten, was ihn signifikant vom Durchschnitt abhebt. Daher bleibt es bei einer durchschnittlichen Wertung.

 

Unsere Bewertung:

 

Sprecher : 

Story: 

Aufbau: 

Atmosphäre: 

 

12 Sterne = akzeptabel

Cover: © Folgenreich

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