Der siebte Fall des Doktor Sonderberg führt uns nach dem Abstecher zur Burg Vischering wieder nach Düsseldorf. Und wie der Titel der Folge bereits vermuten lässt, werden wir auch mit kulturell hochwertigem Theater konfrontiert … aber selbstverständlich darf auch in diesem Fall ein mysteriöser Todesfall nicht fehlen.

Ein neuer Meisterdetektiv feiert seinen Einstand auf dem Hörspielparkett … Tom Shark wird von dem Label Marctropolis ins Rennen geschickt. Die Krimi-Szene ist ein heiß umkämpftes Pflaster, in dem sich bereits einige Serien etabliert haben. So zum Beispiel Lady Bedfort und diverse Versionen des Londoner Meisterdetektivs Sherlock Holmes, aber auch Pater Brown, Doktor Friedrich Sonderberg und die Denkmaschine Prof. Van Dusen liefern, der eine mehr der andere weniger regelmäßig, ihre kriminologischen Kabinettstückchen ab. Da haben es Neulinge reichlich schwer eine Lücke zu finden, um wirklich zu landen muss man mit einer neuen Serie das Genre fast schon neu erfinden.

Der Name der Serie ist Programm und daher steht die grundsätzliche Art des Verbrechens eigentlich auch nie in Frage. Die wichtige Frage, die sich jedes Mal aufs Neue stellt, ist: Wer bringt wen um und vor allem warum? In der vorliegenden Folge werden die Hörerinnen und Hörer mit einer Mafia-Story konfrontiert. Die Yakuza stiften mächtig Unruhe in Düsseldorf und ein noch recht unerfahrener Journalist heftet sich an deren Fersen.

Die neue Folge der MindNapping-Reihe stammt aus der Feder von Jan Gaspard und wer diesen Namen hört und sich ein wenig in der Hörspiellandschaft auskennt, dem werden möglicherweise sofort zwei Begriffe einfallen: Offenbarung 23 und Verschwörungstheorien. Ich persönlich habe die "Offenbarung 23"-Serie lange verfolgt und man kann nicht abstreiten, dass die Qualität der einzelnen Folgen dieser Serie seinerzeit stets starken Fluktuationen unterlag. Kürzlich erlebte diese Serie einen Neustart und bald werden die zugehörigen Rezensionen auch schon hier auf Audio-Kritiken zu finden sein. In dem vorliegenden Hörspiel treten ebenfalls die gleichen Hauptcharaktere in Aktion … warten wir nun ab, ob man mit dieser Folge ein Ausrufezeichen setzen kann.

Mit "Humanemy" stößt Lindenblatt Records das Tor zu einem Genre auf, das bisher von der Hörspielwelt weitestgehend ausgespart worden ist: „Dark Future“ ist als Stichwort auf dem ansprechenden Cover zu lesen. Seien wir also gespannt, ob dieses Genre, das in Sachen Film schon lange immer mal wieder Präsenz zeigt, auch auf dem Hörspielmarkt einzuschlagen weiß.

Im sechsten Fall verlassen wir gemeinsam mit Doktor Sonderberg und seiner Assistentin Düsseldorf und begeben uns in eine etwas ländlichere Gegend und zwar nach Lüdinghausen, wo der Detektiv als Gast bei seinem Doktorvater weilt, der Direktor der dortigen Landwirtschaftsschule ist. Doch, wie könnte es anders sein, kommt ihm auch dieses Mal eine Leiche in die Quere.

Der Titel der Folge lässt uns schon im Vorfeld vermuten, dass es uns in den Schnee verschlägt und in der Tat begleiten wir den Showmaster Alexander Degenhardt und seine attraktive Begleitung Cecillia in sein abgelegenes Domizil in den Bergen, das bei der herrschenden Wetterlage nur mit einem Hubschrauber erreicht werden kann. Doch die beiden bleiben nicht lange alleine und plötzlich tauchen ungebetene Gäste auf …

Auch Amateur-Kriminologen brauchen einmal Erholung und so begibt sich Lady Bedfort mit ihrem Freund Tim Denham auf eine Karibik-Kreuzfahrt. Doch kaum ist die Detektivin außer Haus, da tragen sich schon wieder merkwürdige Dinge in Broughton zu und diese schlagen große Wellen, welche so weitreichend sind, dass selbst unsere Helden auf ihrem Kreuzfahrtschiff nicht davor verschont bleiben.

In der vorliegenden Folge „Das Netzwerk“ spielt, wie man sich anhand des Titels denken kann, das Internet eine zentrale Rolle. Zuweilen sind manche Dinge, die sich heutzutage geschützt durch die Anonymität des Internets zutragen, kaum vorstellbar. Doch es geht sogar soweit, dass Minderjährige sich auf solchen fragwürdigen Internet-Plattformen tummeln. Diese sind nach deutschem Gesetzt zwar nicht strafmündig, aber was wäre wenn jemand das Gesetz in die eigenen Hände nimmt …