Der Titel der neusten Folge ließ mich kurz stutzen, denn ein anständiges Geschworenengericht braucht schließlich stets zwölf Geschworene. Doch ein kurzes Überlegen bringt uns zur Lösung, es ist die Amateurdetektivin persönlich, die auf der Geschworenenbank Platz zu nehmen hat und dadurch das Dutzend komplettiert.

In der zwölften Folge der MindNapping-Reihe bekommt es der Hörer mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu tun. Am geheimnisvollen „Ort der letzten Wahrheit“ soll sich der südafrikanische Geheimdienst zur Zeit der Apartheid auf unmenschliche Art und Weise mit Gegnern des Regimes beschäftigt haben, von wissenschaftlichen Experimenten bis zu Folter. Ob es sich dabei um Mythos oder Realität handelt, soll ein Expertenteam herausfinden.

In „Das psychomagnetische Experiment“ tritt Dr. Friedrich Sonderberg, Düsseldorfs Privatdetektiv Nummer Eins, seinen fünften Fall an. Es steht für mich fast außer Zweifel, dass er, unterstützt durch seine tüchtige Assistentin Minnie Cogner, wieder den Fall auf systematische Art und Weise lösen wird. Oder ist sein Gegenspieler dieses Mal doch einen Schritt voraus?

Über das Gute und Böse wird seit jeher philosophiert. Was ist gut und was ist schlecht? Kann ein Mensch von Geburt an gut oder schlecht sein? Gibt es das Böse oder das Gute überhaupt? Kein Wunder führt einen der Weg nach der Antwort in so manchen Abgrund.

Der vierte Fall für Doktor Sonderberg und seine Assistentin Minnie Cogner bahnt sich an. Ein Bäckermeister wird tot aufgefunden, erst erstochen und dann in seinen eigenen Ofen gesteckt … ein Mordfall, der wie ein Märchen der Gebrüder Grimm anmutet. Zudem scheinen Schutzgelderpressungen, mit welchen sich mehrere Ladenbesitzer in der Umgebung des Tatortes konfrontiert sehen, mit dem Fall zusammenzuhängen. Wollte der Bäcker nicht zahlen und hat deshalb den Tod gefunden oder steckt mehr dahinter?

Eigentlich sind Verbrec hen nicht gerade ehrenwert, doch manche Verbrecher schaffen es auch Jahre nach ihren Taten noch von sich Reden zu machen. Die Angst und der Schrecken, den sie einst verbreiteten, führte zu zahlreichen Geschichten um sie und so kommt es, dass mancher Mörder zum echten Mysterium wurde über das man heute noch spekuliert.

Ein Heilmittel gegen AIDS, ein skrupelloser Pharma-Konzern und ein russischer Mafia-Killer, das sind die Schlagworte, die den vorliegenden Thriller beschreiben. Das klingt erst einmal spannend und vielversprechend, aber warten wir ab, ob der Höreindruck dies bestätigt.

Mit „End Of Time“ hält eine neue Hörspielserie von Oliver Döring ihren Einzug. Dieser wird den meisten vor allem durch seine Buch- und Regiearbeit bei der John Sinclair Reihe oder den Star Wars Mehrteilern bekannt sein. Der Name der neuen Serie lässt einen Endzeit-Blockbuster vermuten. Nicht nur was den Titel angeht, sondern auch optisch macht die CD im Schuber schon einiges her und im Rückentext geizt man nicht mit Superlativen. Dort heißt es unter anderem „der neue Hörspiel-Blockbuster“, „fesselnd, düster, komplex und von beispielloser filmästhetischer Dramaturgie“ und „ein nie dagewesenes Hörspielerlebnis“. Man scheint sich seiner Sache also ziemlich sicher zu sein und scheut sich nicht, das auch offen auszusprechen. Schauen wir nun einmal, ob man diesen Worten, was den Höreindruck angeht, gerecht werden kann.

Der Titel der vorliegenden Folge, in Verbindung mit dem in tiefem Rot gehaltenen Cover, lässt bereits vermuten, dass Feuer eine zentrale Rolle spielt. Und in der Tat beginnt die Episode mit einer Brandstiftung, der obendrein zwei Menschenleben zum Opfer fallen. Damit sind wir auch gleich wieder im Thema: Mord in Serie.