Batman – Inferno 1: Hölle
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Nachdem der Gotham-Knight Dreiteiler abgeschlossen ist, stürzen wir uns mit „Inferno“ in das nächste Batman Abenteuer. Der Titel des neuen Mehrteilers lässt schon erahnen, dass es feurig zugehen wird … wer oder was hier in Flammen steht, bleibt aber noch abzuwarten.

Nach einem kurzen Schwenk aus Bruce Waynes Alltag geht es langsam zur Sache. Ein Pyromane versetzt Gotham City in Angst und Schrecken. Natürlich ist dies ein klarer Fall für Batman, der nicht lange zusieht, wenn Menschenleben in Gefahr schweben. Zunächst entkommt der Schurke und damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn eines seiner nächsten Ziele ist das Arkham Asylum und die Feuerbrunst nutzt ein Altbekannter, um das Weite zu suchen … kein Geringerer als der Joker. Und als ob das noch nicht genug wäre, findet der Clownprinz durch Zufall den Weg in die Bathöhle. Nicht schlimm genug, dass er sich dort mit Batmans Utensilien eindecken kann … Nein, auch Alfreds Leben ist in Gefahr!

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Ich muss sagen, im Gegensatz zu dem ersten Mehrteiler versteht es die neue Geschichte besser mich in ihren Bann zu ziehen. Der Feuerleger Enfer überzeugt mich als Batmans Gegner dabei nicht so sehr wie der Joker. Wobei es mit Letzterem in dieser Folge allerdings noch gar nicht zu einem größeren Aufeinandertreffen kommt. Das hält man sich mit Sicherheit für die kommenden Folgen auf. Nicht falsch verstehen, Patrick Bach als Enfer macht auch eine gute Figur … aber der Joker ist nunmal der Joker und Christian Rudolf haucht ihm auf wunderbar verrückte Art Leben ein. Im Vergleich zu den Vorgängerfolgen gefällt mir Sascha Rotermund mittlerweile auch etwas besser als Batman/Bruce Wayne, Anfangs wirke es stellenweise etwas aufgesetzt. Dies ist nun nicht mehr so spürbar. Die Effektkulisse ist nach wie vor professionell und ansprechend. Alles in allem würde ich sagen, handwerklich ist man nachwievor auf einem guten Level, die Story und deren Umsetzung ist aber deutlich besser und mitreißender als in den ersten Folgen. Was mich allerdings nach wie vor sehr stört, ist die Kombination aus langen Monologen und einem Erzähler, was einfach nicht zusammen passt. Gordon Piedesacks Erzählstil wirkt nicht mehr ganz so leiernd und einschläfernd wie beispielsweise in der ersten Folge, könnte aber immernoch ein gutes Maß an Pepp vertragen. Die kurzen Einspieler in Form von Reportagen bzw. Artikeln durch verschiedene Journalisten haben mir als Stilmittel dagegen sehr gut gefallen … da kommt dann neben „Standard“ auch ein Funken „Innovation“ durch, davon gerne mehr.

Alles in allem kann ich sagen, dass mir der Start von „Inferno“ um viele Größenordnungen besser gefallen hat als die erste Folge des „Gotham Knight“-Mehrteilers. Dieser Batman weiß wirklich zu gefallen und macht Lust auf mehr. Aber noch besser als der dunkle Ritter gefiel mir in dieser Folge der Clownprinz des Verbrechens. Ich bin schon gespannt, wann es zu einem krachenden Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Antagonisten kommt … ein echter Klassiker, der sich da anbahnt.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung: (4,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung: 
Cover:
Emotion:
 
23,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © High Score Music