Mark Brandis – Raumkadett (6) – Woran du glaubst …
Written by Daniel Fröhlich |
 
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In der letzten Folge verließen wir Mark Brandis in einer äußerst prekären Situation. Zwar bekam der junge Raumkadett auch einen Hinweis, was den Aufenthaltsort seines Vaters angeht, aber die Suche scheint nun vorerst beendet zu sein. Ich bin gespannt, wie Brandis diese Situation meistert und ob er doch noch ein paar Erfolge auf der Suche nach seinem verschollenen Vater machen kann.

Mark Brandis steckt tief im Schlamassel und fristet vorerst sein Dasein in einer Zelle. Dies ändert sich, als Kommissar Huygens von der Botschaft an Brandis Freunde heran tritt. Die vier Kadetten stehen im Visir unbekannter Hintermänner, die ihnen nach dem Leben trachten. Alec Delaney und Huygens befreien Brandis aus dem Gefängnis. Doch damit ist es noch nicht geschafft. Die Unbekannten schlafen nicht und die Flüchtigen befinden sich bald in höchster Gefahr. Wird es ihnen gelingen sicheres Terrain zu erreichen und das brisante Wissen der Kadetten zu retten?

 

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Die Kürze der Zusammenfassung verrät bereits, dass die 48 Minuten Laufzeit dieses Hörspiels, was die Handlung angeht, wieder nicht allzu dicht gepackt sind. Der Fokus liegt zunächst klar auf dem Gefängnisausbruch und dann der Flucht der beiden Kadetten und des Kommissar Huygens. Was mich sehr stört ist, dass von der Dramatik, die am Ende der letzten Folge spürbar war, fast nichts mehr am Anfang der neuen Folge übrig ist. Die Suche nach Brandis Vater rückt deutlich in den Hintergrund und man erhält sehr sehr wenig Antworten auf die Fragen, die in der Luft hängen. Erst gegen Ende gibt es ein wenig Informationen, aber nicht allzu viel. Brandis Vater ist nur in den Traumsequenzen zu hören, die ebenfalls nicht viel zum Handlungsgefüge beitragen. Man steuert wieder ein wenig mehr in Richtung politischer Gefilde, aber die Anmerkungen, die zur reinigenden Flamme gemacht werden, bleiben auch sehr spärlich. So dünn die Handlung vielleicht sein mag, die Geräuschkulisse ist dagegen mal wieder absolute Spitze und auch die Musik ist gelungen und fügt sich in die Szenerie. Die Sprecher sind ebenfalls bestens besetzt, wobei mir vorallem Wolfgang Bahro als Kommissar Huygens zu gefallen wusste.

Alles in allem eine Folge, die zwar hervorragend inszeniert und produziert ist mich aber in gewisser Weise enttäuschte. All die Fragen, die in der letzten Folge aufgebaut wurden, werden nahezu nicht beantwortet und die Dramatik, die am Ende der letzten Folge wirklich knisternd war, verpufft quasi. Fazit: Ein absolut erstklassig produziertes Hörspiel, das von Seiten der Handlung aber nur bedingt punkten kann.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher: (4,5)
Handlung: (2,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: 
Emotion: (3,5)
 
22,5 Punkte = Hörspaß

Cover: © Folgenreich

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