Batman - No Man’s Land (4): Familie
Written by Daniel Fröhlich |
 
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Leider war es mir nicht vergönnt Folge 2 und 3 dieses Mehrteilers zu begutachten, daher kann ich die vierte Episode der „No Man’s Land“-Reihe leider nur für sich alleine und nicht wirklich im Kontext der Gesamtgeschichte beurteilen. Ich hoffe dennoch auf kurzweilige Unterhaltung, Mehrteiler hin oder her …

An dieser Stelle folgt für gewöhnlich eine kurze Zusammenfassung des Inhalts der Folge meinerseits. Das fällt mir heute wieder einmal außergewöhnlich schwer. Denn die Folge hat wenig an Interaktion der Charaktere untereinander zu bieten und die meiste Zeit brödeln die verschiedenen Protagonisten nur so vor sich hin und man präsentiert den Hörerinnen und Hörern vorwiegend einen, zuweilen sehr ermüdenden, Dialog nach dem anderen. Was ist denn nun eigentlich in Folge 4 passiert? Robin und Nightwing sind wieder in Gotham, um Batman zu unterstützen, Huntress ist dafür wieder raus, und Cassandra ist das neue Batgirl. Soviel zur Gruppierung um Batman. Unterdessen hat Mercy Graves III. im Namen ihres Auftraggebers Bane engagiert, um das Zentralarchiv in Gotham City zu zerstören und Lagerraum für „Material“ vom Pinguin angemietet. Der Joker hängt währenddessen mit Harley Quinn ab und terrorisiert ein paar arme Schweine im Baseballstadion. Neben einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Two-Face und Comissioner Gordon bzw. Batman und Bane sowie der Kennenlerngeschichte zwischen Joker und Harley hat das Hörspiel eigentlich nichts mehr zu bieten.

 

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Das klingt als sei nicht viel passiert? Ja, das Gefühl hatte ich nach dem Hören auch. Ich empfand die fortwährenden Dialoge bis auf wenige Ausnahmen eher als langweiliges Blabla und nicht wirklich als interessant oder unterhaltend. Da reden zum Beispiel Gordon und seine Frau über Babys, später reden der Joker und Harley Quinn über Babys, da frage ich mich: „Was soll das?“. Auch die häufige „Einmischung“ der Erzählerin/Oracle empfand ich teilweise als störend. Der an sich durchaus ansprechende Sprechercast kann diese negativen Aspekte kaum aufwiegen. Einzig Manfred Lehmann und Volker Brandt gefallen mir richtig gut und machen in ihren Rollen eine wirklich gute Figur. Jennifer Böttcher in der Rolle der Harley Quinn ging mir dagegen wirklich richtig auf den Geist, auch wenn das wohl das Hauptcharakteristikum ihres Charakters ist.

Alles in allem eine Folge in der viel geredet wird und in der man kaum in der Gesamthandlung voranzukommen scheint. Gute Sprecher trösten nicht darüber hinweg, dass einfach viel zu wenig passiert. Daher, was mich angeht, ein sehr durchwachsenes Hörvergnügen.

 

Unsere Bewertung:

Sprecher: (3,5)
Handlung:
Charaktere:
tech. Umsetzung: (3,5)
Cover: (3,5)
Emotion: (2,5)
 
18 Punkte = Rohdiamant

Cover: © high score music

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