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Sven Kettner                           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Webkritiker/in

Daniel Fröhlich

Katharina Pütz

Martina Ernst

Franziska Pütz

Ulrike Siefelhagen

 


 

 

Adriane Haussmann

Es ist schwer mir ein bestimmtes Genre zuzuordnen. Es ist allerdings einfacher zu sagen, um was ich einen großen Bogen mache. Ich bevorzuge Reality, da es für mich kein Problem gibt, für das es nicht auch eine Lösung gibt, kann ich mich mit Elfen, Trollen & Co nicht anfreunden. Dafür aber mit Belleristik, mit Erzählungen aus dem Alltag, die berichten, was einen ganz normalen Menschen bewegt, mit Historischem und gerne auch Werke mit pädagogischem Wert. Zur Abwechslung auch einmal einen Krimi, aber dann bitte ausgefeilt und nicht 0815. Ein Hörbuch muss mich fesseln, überraschende Wendungen haben, keine Geschichte, die schon 100 Mal erzählt wurde und mich zum Staunen bringen. Man muss spüren, dass sich der Autor damit Mühe gegeben hat, eine Message hatte, die er sich von der Seele schreiben musste. In Erinnerung sind mir dabei Hörbücher wie „Der Märchenerzähler“, „Asphalt Tribe“, „Adressat unbekannt“, Janne Tellers „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ und Jodie Picoults Werke wie „19 Minuten“, die unter die Haut gehen.

 

Sven Kettner

Ich fühle mich in der Welt der Fantasie, Mythen und Legenden pudelwohl. Gerade der normale Alltag wird durch wunderbare erdachte Länder und Gegebenheiten versüßt und regt an die Seele einfach einmal baumeln zu lassen. Bei jedem Werk lasse ich mich sehr gerne von der Story entführen und tauche in die Welt des Autors ein. Speziell in diesem Bereich, aber auch im Mittelalter, liegen meine Steckenpferde. Primär geben aber die Sprecher für mich den Ausschlag, in welche Richtung sich ein Hörbuch/Hörspiel entwickelt. Daher lege ich persönlich großen Wert auf die Auswahl, da wahre Meisterwerke durch die falschen Sprecher zu echten Enttäuschungen werden können. Besonders die fantastischen Werke von Bernhard Hennen, Michael Peinkofer und Markus Heitz haben mich geprägt. Diese werden meist von Johannes Steck auf unbeschreibliche Art und Weise veredelt, weswegen dieser mein bevorzugter Sprecher ist. Damit möchte ich einfach sagen, dass bei Hörbüchern mehrere Komponenten stimmen müssen, um das Ein- und Abtauchen in eine andere Welt zu ermöglichen und es immer wieder spannend ist, zu hören, ob dies gelungen ist.

 

Daniel Fröhlich

Auch wenn gelegentlich ein Hörbuch den Weg in meinen CD-Spieler findet, bevorzuge ich als Kassettenkind der 80er generell Hörspiele. Neben der Stimmenvielfalt sind es vor allem die dramaturgischen Aspekte, die für mich den großen Reiz an Hörspielen ausmachen. Was das Genre angeht, bin ich recht aufgeschlossen. In den meisten Feldern, von ruhigem Krimi über packenden Thriller und Mystery bis hin zu Grusel und Science Fiction, habe ich meine Favoriten. Was aktuelle Serien angeht, so belegen Mark Brandis und das Gruselkabinett vordere Plätze auf meiner persönlichen Hitliste. Aber auch ältere, abgeschlossene/eingestellte Serien wie Caine, die Perry Rhodan - Sternenozean-Reihe, oder die Serie Edgar Allen Poe höre ich immer wieder gerne. Unter Einzelhörspielen hat mich in den vergangenen Jahren vor allem das "Lufer Haus" beeindruckt, das mit sehr viel Herzblut von Kai Schwind produziert wurde. Auch unter den Sprechern habe ich meine Lieblinge, so zum Beispiel Christian Rode, Helmut Krauss, Udo Schenk oder Torsten Michaelis.

 

Katharina Pütz

„Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.“ (Sir Arthur Conan Doyle) Mich interessiert, was die Spinne denkt, wie sie ihr Netz webt, was die Fliege derweil macht und ob sie sich kampflos geschlagen gibt, kurz: Ich bin ein großer Krimi-Fan. Ob von soeben zitiertem Sherlock-Holmes-Erfinder, seinem weiblichen Pendant Agatha Christie, Helene Tursten oder Elizabeth George, Stefan Holtkötter oder meiner Lieblingsautorin Val McDermid, meine Passion sind die Geschichten, in denen Leben ausgehaucht, ein krummes Ding gedreht, wild umher geschossen, perfide gemordet, clever aufgeklärt, humorig analysiert oder skurril ermittelt wird. Ich mag Spannung und strukturierte Erzählstränge, Kreativität und Charme, List und das Gefühl, mit ermitteln zu können. Neben den Krimis und (Psycho-)Thrillern erweitere ich gern mein Wissen rund um das Thema „Kriminalität“ – etwa mit Sachbüchern von Autoren wie Mark Benecke oder Thomas Müller.

 

Martina Ernst

Durchs Schreiben von Rezensionen bin ich in viele Genres eingetaucht, in denen ich sehr viele gelungene Werke für mich entdeckt habe. Über Sachbuch, Lyrik bis hin zu Satire und Thriller ist mein Interesse weit gestreut. Meine Aufmerksamkeit lenke ich gerne auf neue Autoren. Für Überraschungen ist die Literaturwelt immer gut. Ich mag alles, was mit Kreativität zu tun hat, verbringe meine Zeit bei Lesungen, Fotoausstellungen, Vernissagen, liebe das Reisen und lerne gerne andere Kulturen kennen. Zu meinen Lieblingsautoren zählen. Isabel Abedi, Neele Böckmann, Eva Ibbotson, Philipp Winterberg, Will Buckingham, Erin Hunter, Lisa McMann, Kate Klise, Otfried Preußler und Astrid Lindgren, die mich mit ihren Werken wie „Unter der Geisterbahn“, „Ein Geschenk für König Nimmersatt“, „Gespenster gibt es doch!“ oder„Der kleine Wassermann“ begeistern konnten. Für Audio Kritiken tobe ich mich hauptsächlich in den Bereichen Kinder- & Jugendbüchern aus.

 

Franziska Pütz

Hörspiele und Hörbücher begleiten mich schon mein ganzes Leben. Angefangen hat meine Begeisterung mit den „Kinderklassikern“: „Benjamin Blümchen“, „Bibi und Tina“ und „Bibi Blocksberg“ waren lange meine Favoriten und sind es manchmal auch heute noch, wenn es draußen frostig und auf dem Sofa mit Tee und Decke so schön gemütlich ist. Mit Hörspielen und Hörbüchern verbinde ich eine Auszeit, in der man abschalten und sich nur auf Stimme, Inszenierung und Geschichte konzentrieren kann. Dabei habe ich ein offenes Ohr für fast alle Genres, nur Science Fiction und Fantasy gefallen mir nicht so gut, obwohl mich Rufus Beck in „Harry Potter“ fasziniert hat. Besonders gelungen finde ich daneben die Geschichte über Emmi und Leo von Daniel Glattauer, die Andrea Sawatzki und Christian Berkel hervorragend lesen. Aber auch die Andrea-Schnidt-Reihe von Susanne Fröhlich hat mich mit humorvoller Erzählung, abwechslungsreicher Handlung und einer mutigen Heldin überzeugt – genau das, was ich an Hörbüchern und Hörspielen mag.

 

Ulrike Stiefelhagen

Tatsächlich bin ich insgesamt ziemlich audiophil, und beschäftige mich schon lange mit Stimme und Klangqualität. Besonders begeistern mich Hörbücher in denen der Sprecher oder die Sprecherin scheinbar mühelos viele verschiedene Personen mit einer eigenen Stimme sprechen lässt, oder wenn er eine Geschichtenerzählerrolle einnimmt. Je nach Stimmung und Situation wünsche ich mir einen spannenden Roman, bei dem ich abends die rechnermüden Augen schließen kann, ein anregendes Klangerlebnis, oder eine mitreißende Geschichte, um lange Reisezeiten zu überbrücken. Gespannt verfolge ich auch aktuelle Radio-Hörspiele und interaktivere Formate (z.B. Rimini Protokoll, Stefan Kaminskis Live-Hörspiele, und Projekte des DLR). Auf ein Lieblings-Literatur-Genre lege ich mich nicht so gerne fest – ich mag es, wenn der Funke überspringt, ich in ein anderes Universum eintauche, und vielleicht am Ende die Welt ein bisschen besser verstehe. Das passiert mir bei Belletristik oder wirklich guten Krimi-Reihen gleichermaßen. Und wenn ich noch länger darüber nachdenke, bei guten Sachhörbüchern manchmal auch ...