17 Sep

Momentan steht Anna Thalbach wieder im Studio hinter dem Mikro. Dieses Mal für das Hörbuch "Der Gewitter-ritter". In der Geschichte geht es um den Astronauten Manni, der in den Weltraum fliegen und herausfinden soll, ob der Mond tatsächlich bewohnt ist.

 

Audio-Kritiken.de:  Wie stellst du dir „fremdes Leben" dort oben, sprich, den „Mann im Mond", vor?

Anna Thalbach: Auf jeden Fall sehr nett, sehr blass… ich glaube, er hat einen Anzug an und ein Hemd vielleicht auch, aber vielleicht auch einen Schlafanzug. Und er hat ein Holzhaus.

 

Audio-Kritiken.de: Angenommen, du trittst schon bald in einer selbst gebauten Rakete deine eigene kleine Reise zum Mond an. Was wären drei Dinge, ohne die du auf keinen Fall fliegen würdest?

Anna Thalbach: Mein Telefon (überlegt), mein Kissen und was zum Malen, Stifte und Papier.

 

Audio-Kritiken.de: Wie würden die Grüße aussehen, die du deiner Familie und deinen Freunden auf der Erde sendest? Selfie, Postkarte, Funkspruch, Mondgestein als Mitbringsel, etc.?

Anna Thalbach: Also ich würde natürlich sofort live berichten von oben, und dann würde ich auch Sachen mitnehmen.

 

Audio-Kritiken.de: Was würdest du wohl als erstes in der Schwerelosigkeit ausprobieren?

Anna Thalbach: (Wie aus der Pistole geschossen) Pupsen! (lacht)

 

Audio-Kritiken.de: Und was würdest du bei einem Leben fernab der Erde am meisten vermissen – und was gar nicht?

Anna Thalbach: Das weiß ich nicht. Das käme darauf an, wie wohl ich mich in der neuen Welt fühlen würde. Wenn ich mich sehr wohl fühlen würde, würde ich vermutlich nostalgisch an die schönen Dinge zurückdenken auf der Erde und nichts vermissen. Und wenn es da oben doof ist, würde ich wahrscheinlich alles vermissen – Teewurst und Red Bull und mein Bett und den Fernseher und den Prenzlauer Berg (Anm. d. Red.: Bezirk in Berlin).

 

Text: © DAV / Foto: © Michael Rahn