Hörbücher für Zuhause

Thalia.de

Dan Browns INFERNO

Zum Angebot...

Newsletter







TOP des Monats

Rachel Ward: Numbers - Den Tod vor Augen

Geschrieben von: Adriane Haussmann   
Dienstag, den 28. Juni 2011 um 20:52 Uhr

Jeder weiß, dass mit dem Tag an dem wir geboren werden automatisch die Zeit gegen uns läuft. Denn am Ende jeden Lebens steht der Tod. Doch im Normalfall befassen wir uns nur in wenigen Ausnahmefällen damit und kümmern uns lieber um andere Dinge. Doch Adam wird tagtäglich an den Tod erinnert.

 

Jedes Mal, wenn Adam einen Menschen anschaut, sieht er ein Datum. Das Datum an dem sie sterben werden. Nur sein eigenes Sterbedatum kennt er nicht. Um irgendwie mit seiner Gabe klar zu kommen, schreibt Adam alles in ein kleines Büchlein, das er immer mit dabei hat. Auch als er mit seiner Großmutter nach London verfrachtet wird.

Doch dort überschlagen sich die Ereignisse. Ein Mädchen taucht auf, das nachts von einem Alptraum heimgesucht wird in dem Adam die Hauptrolle spielt und ein einziges Datum begegnet Adam in unglaublicher Häufigkeit.

Bald ist klar, dass etwas unvorstellbar Schlimmes am 01.01.2028 passieren wird, denn es werden tausende Menschen in London an diesem Tag sterben. Doch wie soll Adam dies ändern ohne dabei selbst als Spinner abgetan zu werden? Schließlich wird er schon als Mörder gesucht, da er das Sterbedatum eines Mitschülers voraussagte und dabei war als es geschah. Was tun, die Zeit läuft weiter…

 

Die Idee ständig zu wissen, wann die Menschen, die man liebt, sterben, ist grausam. Bringt aber auch viel Potential für den Hauptcharakter der Geschichte mit sich. Das hat auch Rachel Ward gesehen und schrieb den zweiten Teil zu dieser Thematik: „Numbers – Den Tod vor Augen“.

Im Juni erschien das Buch nun als Hörbuch bei silberfisch und wird aus zwei Perspektiven gelesen und erzählt. Den Part des Adams übernimmt Philipp Schepmann, Sarah, das Mädchen mit dem Alptraum, erhält ihre Stimme von Sascha Icks. Und hier muss man ehrlich sagen, dass Sascha Icks Philipp Schepmann an die Wand liest. Sie gibt Sarah unglaublich viele Facetten und bevor man weiß, was geschieht, hört man es bereits an der jeweiligen Tonlage. Daher sind die Passagen, die aus der Sicht von Sarah beschrieben werden, oft ein Stück lebendiger und vor allem emotionaler.

Eine beeindruckende Szene ist beispielsweise die Geburt der kleinen Mia, die zum einen mit wahnsinnig intensiver Mutterliebe beschrieben wird, die sich auch später immer wieder in Bezug auf das Baby zeigt, und zum anderen mit Stöhnen, Ächzen und Schmerz von Sascha Icks vertont wird.

 

Im Gegensatz zum Klappentext, der das große Unheil auf den 01.01.2027 datiert, ist das Datum in der Geschichte der 01.01.2028, davon sollte man sich also nicht irritieren lassen.

Wen die Thematik mit den Todesdaten fasziniert, der kann sich mit „Numbers – Den Tod im Blick“ noch ein weiteres Hörbuch darüber anhören. Allerdings ist dort Adams Mutter die Hauptrolle und die Charaktere werden von anderen Sprechern vertont. Dennoch ist auch diese Geschichte in sich geschlossen, so dass man beide Teile gut unabhängig voneinander anhören kann.

Zu Teil zwei bleibt zu sagen, dass der Aufbau durch die beiden Sprecher abwechslungsreich ist und es dauert bis man die Geschichte komplett durchschaut. Das Ende ist allerdings nicht ganz so toll gelungen, hier fehlt irgendwie die Abrundung. Vielleicht ein Zeichen für einen weiteren Teil?

 

Unsere Bewertung:

Sprecher : 

Story: 

Aufbau: 

Atmosphäre: 

16 Sterne = hervorragend

Cover: © silberfisch

Jetzt bei audible downloaden

oder

 
free pokerfree poker

Suche

Interview des Monats

Werbung

FLOP des Monats